Wirtschaft und Gewerbe

Das Eppinger Industrie- und Gewerbeleben wird von drei wesentlichen Säulen getragen. Zum einen ist es die kunststoffverarbeitende Industrie, wo von der Polyesterverarbeitung bis hin zu einer großen Anzahl von Kunststoffspritzereien der fast komplette kunststoffbe- und verarbeitende Sektor abgedeckt wird. Das zweite prägende Betätigungsfeld in Eppingen ist der Ernährungsmittelsektor. Hier hat man mit der Firma Palmbräu, der Wild GmbH und der Agroa Raiffeisen eG gleich drei bedeutende Betriebe in dieser Branche am Ort. Sie bieten einer nicht geringen Zahl von Einwohnern einen Arbeitsplatz und damit soziale Sicherheit. Die dritte und zweifellos stärkste Säule ist die metallverarbeitende Industrie. Eine Vielzahl von mechanischen Werkstätten und anderen metallverarbeitenden Betrieben bilden eine breite Basis in diesem Bereich. Viele dieser Betreibe sind durch die Ausstrahlungswirkung der Firma Dieffenbacher, mit über 700 Beschäftigten der größte Arbeitgeber am Ort, entstanden und haben sich mittlerweile zu unabhängigen, soliden Firmen entwickelt.

In den Gebieten „Weststadt III“ und „Tiefental“ sind in der jüngeren Vergangenheit eine Vielzahl von Betriebsansiedlungen erfolgt. So konnten in den letzten Jahren damit viele Arbeitsplätze am Standort gesichert und neue geschaffen werden. Auch die kleineren Gewerbegebiete in den verschiedenen Stadtteilen haben sich weiterentwickelt. Die ländliche Struktur blieb allerdings bewahrt und spiegelt sich in der Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe wider. Durch die Nähe zu den Großstädten Heilbronn, Karlsruhe und Stuttgart wird Eppingen auch als Wohnort für Pendler genutzt. Ein Stadtbahnnetz verbindet Eppingen direkt mit den Großstädten Heilbronn und Karlsruhe.

Von der Einzelhandelsstruktur stellt sich die Situation so dar, dass in einzelnen Stadtteilen die Grundversorgung der Bewohner mit Bäcker, Metzger und dem einen oder anderen Lebensmitteleinzelhändler gewährleistet ist. In Eppingen ist das reichhaltigere Warenangebot der Einzelhändler vorzufinden. In den letzten Jahren wurden verstärkt Bemühungen unternommen, diese Strukturen zu sichern und auszubauen. Die wesentlichste Entscheidung hierfür war zweifellos das Schaffen eines „Städtebaulichen Leitbildes“ für den Einzelhandel. Ziel des mittlerweile fortgeschriebenen Leitbildes ist es, die Ansiedlung von großflächigen Einzelhandelseinrichtungen mit innenstadtrelevanten Sortimenten nur an städtebaulich integrierten Standorten zuzulassen. Darüber hinaus haben die Investitionen in den Umbau des öffentlichen Raumes der vergangenen Jahre zu einer deutlichen Attraktivitätssteigerung geführt, welche wiederum privaten Investoren einen Anreiz bietet, selbst aktiv zu werden. Zahlreiche Ärzte, Zahnärzte, Tierärzte, Heilpraktiker und Masseure bieten den Einwohnern ihre Dienste an. Alten- und Pflegeheime, Apotheken, Augenoptiker und Drogerien ergänzen das Angebot im Gesundheitsbereich.

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