Verkehrskonzept Innenstadt

Der Gemeinderat hat die künftige innerstädtische Verkehrsführung beschlossen. Wesentliche Elemente sind:

  • Gegenläufigkeit der Wilhelmstraße (Tempo 30)
  • Herstellung einer Ampelanlage im Bereich des Knotenpunktes Wilhelmstraße- Kaiserstraße zur Verbesserung der Querungsmöglichkeit für Fußgänger.
  • Einbahnrichtung Brettener Straße in Richtung Marktplatz entsprechend dem Verkehrsversuch
  • Beibehaltung der Einbahnrichtung in der nördlichen Bahnhofstraße entsprechend Status quo
  • Sperrung der Kaiserstraße zwischen der Ludwig-Zorn-Straße und der Wilhelmstraße sowie zwischen der Wilhelmstraße und der Brettener Straße
  • Ausfahrt von der Leiergasse zur Brettener Straße nur mit Rechtsfahrgebot
  • Verbot des Linksabbiegens beim Cafe Schäfer in die Wilhelmstraße, d.h. Geradeausfahrgebot vom Marktplatz zur Rappenauer Straße
  • Zulassung des Radverkehrs auch entgegen den Einbahnrichtungen

Außerdem beschloss der Gemeinderat die Beschränkung der Parkzeit auf zwei Stunden für Teile des Parkplatzes entlang der Wilhelmstraße.

Wesentliche Bausteine zur Erreichung dieser Zielsetzung bestehen im Umbau neuralgischer Bereiche, um die Verkehrsberuhigung klar darzustellen. Der Umbau des Knotenpunktes Brettener Straße - Wilhelmstraße – Ausfahrt Leiergasse und die Sperrung der Kaiserstraße erfolgen 2011 Über die Ausgestaltung der Umbaumaßnahmen .entscheidet noch der Technische Ausschuss. Für den Radverkehr ist es von besonderer Bedeutung, dass Umwege möglichst vermieden werden. Daher sind die Einbahnregelungen innerhalb von verkehrsberuhigten Zonen für den Radverkehr gegenläufig befahrbar. Abgelehnt wurde der Antrag der Freien Wähler, in der Brettener Straße/Bahnhofstraße im Bereich des Marktplatzes von der Einmündung Ölgasse bis zur Einmündung Kettengasse eine Fußgängerzone einzurichten.

Schon 2005 hat der Gemeinderat die Grundvariante des innerstädtischen Verkehrskonzeptes beschlossen. Davon ausgehend erfolgten ergänzende Verkehrsuntersuchungen und -zählungen nach Fertigstellung des Kreisverkehrs Altstadtring / Eisenbahnstraße und nach Eröffnung des neuen "Kaufland - Marktes". Deutlich wurde insbesondere, dass die im Grundsatz beschlossene Gegenläufigkeit der Wilhelmstraße die zentrale Voraussetzung zur wirksamen Entlastung der Brettener Straße und des anschließenden Marktplatzbereiches darstellt und daher einen wichtigen Beitrag zur weiteren positiven Entwicklung der Eppinger Innenstadt leistet

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