Wirtschaftsministerin informierte sich über die Sanierung Innenstadt und Gartenschau Eppingen 2021

Oberbürgermeister Klaus Holaschke und Bürgermeister Peter Thalmann führten Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut und Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch durch das Gartenschaugelände. Im Hintergrund die drei Stellvertreter des Oberbürgermeisters Herbert Meixner, Hartmut Kächele und Jörg Haueisen sowie Stadtrat Anton Varga

Oberbürgermeister Klaus Holaschke und Bürgermeister Peter Thalmann führten Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut und Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch durch das Gartenschaugelände. Im Hintergrund die drei Stellvertreter des Oberbürgermeisters Herbert Meixner, Hartmut Kächele und Jörg Haueisen sowie Stadtrat Anton Varga

In drei Jahren richtet Eppingen die Gartenschau aus. Bei einem Besuch am Donnerstag, 8. Februar im Rathaus informierten sich Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut und Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch über den aktuellen Stand des Projektes. Bei einem internen Arbeitsgespräch ging es auch um die beantragte Erweiterung des Sanierungsgebietes Innenstadt und die Aufstockung der Sanierungsmittel. „Bei der Stadtsanierung in Eppingen wurden große Erfolge erzielt. Die historische Innenstadt ist ein wirkliches Schmuckstück. Vor Ort zu sehen, was die Fördermittel des Landes bewirken, ist besonders motivierend“, lobte Hoffmeister-Kraut. Neun Millionen Euro sind in den zurückliegenden Jahren in die Sanierung der Innenstadt geflossen – 60 Prozent vom Land, 40 Prozent trägt die Stadt selbst. Weil die Mittel komplett verbraucht sind, hat der Gemeinderat im Januar beschlossen, das Sanierungsgebiet um eine Fläche von knapp zehn Hektar unter Berücksichtigung der zentralen Elemente der Gartenschau zu erweitern. „Das geht nur mit Unterstützung des Landes“, betonte Oberbürgermeister Klaus Holaschke. Er begrüßte die Wirtschaftsministerin in seinem Dienstzimmer im historischen Rathaus am Marktplatz. Anschließend trug sie sich gemeinsam mit Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch in das Goldene Buch der Fachwerkstadt ein. Als gemeinsame Träger der Gartenschau Eppingen 2021 haben die Stadt und das Land Baden-Württemberg ein Wettbewerbsverfahren ausgelobt. Am 13. März wird der Gemeinderat die Entwurfsplanung verabschieden. Mit der Sanierung der Innenstadt in den letzten Jahrzehnten wurde bereits eine gute Grundlage für die Gartenschau geschaffen. Bei einem Rundgang durch die Innenstadt sah sich die Wirtschaftsministerin bereits realisierte städtebauliche Erneuerungsmaßnahmen wie den sanierten Bahnhof an und lernte das Gartenschaugelände kennen. Die vorgegebenen Bereiche für die Entwurfsplanung sind die Teilbereiche Bachwegle, Schwanenareal, Bürgerpark Bahnhofswiesen und der Zusammenfluss von Hilsbach und Elsenz. „Herzstück der Gartenschau soll der Bürgerpark werden, wo sich Wasser in Form eines Stadtweihers und eines Wasserspielplatzes wiederfindet“, unterstrich Bürgermeister Thalmann. Er ist gleichzeitig Geschäftsführer des städtischen Gartenschau-Eigenbetriebes. Zwischen dem Zusammenfluss von Hilsbach und Elsenz bis hin zum Postweg wird Wasser erlebbar gemacht. Treppenstufen hin zum Bachufer, verbreiterte und renaturierte Wasserläufe und Sitzgelegenheiten ermöglichen den Aufenthalt am Gewässerrand. Wesentliche Gestaltungselemente sind auch die Freilegung des Mühlkanals am Kleinbrückentorplatz, der als Gestaltungselement Richtung Bahnhofswiesen weitergeführt wird. Wert gelegt wird auf eine nachhaltige und wirtschaftliche Lösung. Drei Jahre bleiben den Verantwortlichen noch, die ersten Baumaßnahmen laufen in diesem Jahr an. „Mit der Umsetzung der Planungen entstehen für Eppingen neue Dimensionen mit einer neuen Qualität der Naherholung“, versprach Holaschke. Neben dem langfristig angelegten und zukunftsträchtigen Stadtentwicklungsprojekt durch die Gartenschau erhoffe er sich einen ähnlichen Imagegewinn wie bei den Heimattagen Baden-Württemberg, die Eppingen 2007 ausgerichtet hat. Rund 13 Millionen Euro hat die Stadt bis 2021 für die Daueranlagen der Gartenschau vorgesehen. 1,8 Millionen Euro davon sind im Haushaltsplan 2018 finanziert.

 

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut und Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch trugen sich in das Goldene Buch der Stadt Eppingen ein.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut und Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch trugen sich in das Goldene Buch der Stadt Eppingen ein.

Internetveröffentlichung: 14.02.2018

Mittwoch, 14. Februar 2018 16.06 Uhr