Staatssekretärinnen Katrin Schütz und Friedlinde Gurr-Hirsch besuchen Eppingen

Heute vormittag trafen sich Staatssekretärin Katrin Schütz vom Wirtschaftsministerium und Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch vom Ministerium für den ländlichen Raum und Verbrauchschutz mit Oberbürgermeister Klaus Holaschke und OB-Stellvertreter Hartmut Kächele im Eppinger Rathaus zu einer Arbeitsbesprechung. Stadtentwicklung und Stadtsanierung waren die Leitthemen des Gesprächs, beides Aufgaben, die ohne Förderung durch die Landesregierung nicht zu stemmen sind.

Als aktuelles Projekt stellte Oberbürgermeister Holaschke die Planungen für die Gartenschau Eppingen 2021 vor, ein bedeutungsvolles Projekt für die Entwicklung der Großen Kreisstadt. Auf einer Gesamtfläche von 46.000 Quadratmeter werden zwei große innerstädtische Grünquartiere neu entwickelt und über eine Stadtpromenade zusammengeführt. Dadurch entstehen weiträumig neue öffentliche Bereiche mit hoher Aufenthaltsqualität für Bewohner und Besucher. Renaturierungsmaßnahmen an Elsenz und Hilsbach lassen Erlebnis- sowie Erholungsbereiche entstehen und leisten wichtige Beiträge zum Gewässer- und Hochwasserschutz.

Mit einem Rückblick auf abgeschlossene städtische Sanierungsprojekte wie die Neugestaltung des Bahnhofs oder den Neubau des Parkhauses in der Wilhelmstraße wurde die Stärkung des innerörtlichen Handels durch Hebung der Attraktivität der Einkaufsstadt und Bereitstellung von zentralen Parkplätzen angesprochen. Auch privates Engagement in Verbindung mit geförderten öffentlichen Investitionen ist ein gewichtiges Standbein bei der Innenstadtsanierung. Zeugen hierfür sind zahlreiche Projekte in der Eppinger Innenstadt, wo ein Zuwachs von neuen Wohnungen und die Schaffung von städtischer Infrastruktur wie Kindertagesstätten und Bildungsstätten verzeichnet werden kann. Dass es auch in den Ortsteilen erfolgreiche Sanierungsprojekte dank öffentlicher Förderung gibt zeigte Holaschke beispielhaft mit dem Sanierungsverfahren „Ortsmitte Richen“. Hier sind die Belebung des alten Ortskerns, die Herstellung von ansprechenden öffentlichen Freiflächen, sichere Fußgängerwege und Verkehrsführung die Leitgedanken für öffentliche und private Maßnahmen.

„Ohne das finanzielle und fachliche Engagement des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg sowie des Regierungspräsidiums Stuttgart wäre die Stadtsanierung in Eppingen nicht zu dieser Erfolgsgeschichte geworden, die wir gemeinsam mit Ihnen fortsetzen möchten,“ sagte Oberbürgermeister Holaschke den Staatssekretärinnen und richtete damit zugleich seinen Dank an die Landesregierung Baden-Württemberg.

Eppingen, 8. August 2018
Bürgermeisteramt Eppingen
Pressestelle

 

 

Mittwoch, 8. August 2018 14.59 Uhr