Jugendkonferenz statt Jugendgemeinderat auch 2019

Nach dem Aus des Eppinger Jugendgemeinderates fand am 6. Juli die erste kommunale Jugendkonferenz im Bürgersaal des Rathauses statt. Der Verwaltungsausschuss des Gemeinderates beschloss in seiner öffentlichen Sitzung am 23. Oktober, dass die Jugendbeteiligung bei der Stadt Eppingen auch künftig in Form einer Jugendkonferenz fortgeführt wird. Neben Oberbürgermeister Klaus Holaschke sowie Vertreter des Gemeinderates, der Kinder- und Jugendförderung und der Verwaltung nahmen 22 Schüler des Hartmanni Gymnasiums, der Selma-Rosenfeld-Realschule, der Hellbergschule und der Kraichgauschule sowie Lehrkräfte der weiterführenden Schulen daran teil. Die Konferenz sei ein Erfolg gewesen, sagten die Beteiligten und plädierten dafür, die Veranstaltung im kommenden Jahr zu wiederholen. Bei der ersten Auflage diskutierten die Jugendlichen mit den Vertretern des Gemeinderates lebendig über die vier Themenfelder Gartenschau, Freizeitstätten, Verkehrsinfrastruktur und Mensa. In drei Treffen hatten sie sich zuvor intensiv darauf vorbereitet. „Die Verwaltung bleibt an den Themen dran und gibt den Jugendlichen auch eine Rückmeldung“, sagte OB Holaschke zu. Angeregt wurde, nicht nur Schülerinnen und Schüler der Eppinger Schulen, sondern auch Eppinger Jugendliche außerhalb der Schulen zu beteiligen. „Die Jugendkonferenz ist kein Selbstläufer“, mahnte Holger Freudenberger, Verbindungslehrer am Hartmanni-Gymnasium an. Wichtig sei es, auf die Schüler zuzugehen und für diese Form der Jugendbeteiligung zu werben, um sie als Dauereinrichtung an den Schulen zu verankern. Weitere Informationen finden Sie im Ratsinformationssystem der Stadt Eppingen unter www.eppingen.de

Montag, 29. Oktober 2018 09.51 Uhr