Artenschutzprogramm gegen Artenschwund

Blühende Streifen und Flächen auf offener Flur sollen neue Lebensräume, insbesondere für Insekten, entstehen lassen. Der Technische Ausschuss hat dazu in seiner gestrigen Sitzung der Einführung eines Artenschutzprogramms zugestimmt. Damit kann naturschutzrelevantes Engagement finanziell unterstützt werden. Davon profitieren auch Einwohner und Gäste, denn durch Artenvielfalt auf freier Flur gewinnt die Landschaft an Attraktivität und Freizeitwert.

Aufgestockt um 7.300 Euro soll das bislang mit 12.700 Euro ausgestattete Ackerrand- und Grünlandstreifenprogramm durch ein Artenschutzprogramm abgelöst werden. Mit der Bereitstellung der Finanzmittel im städtischen Haushalt kann die Anlage und Pflege von Blühsteifen auf einer Mindestfläche von 100 Quadratmetern jährlich mit zwölf Cent je Quadratmeter gefördert werden. Bei den Blühflächen liegt der Zuwendung bei jährlich neun Cent je Quadratmeter. Für Blühstreifen werden Zuwendungen für eine Dauer von drei Jahren gewährt, bei Blühflächen sind es vier Jahre. Bei Blühstreifen gilt ferner, dass diese mindestens zweieinhalb Meter breit sein müssen, bei Randstreifen wird eine maximale Breite von acht Metern von der Stadt bezuschusst. Berücksichtigt werden Blühstreifen entlang von Wegen, Wiesen, Rainen, Gräben, Böschungen, Hecken und Waldrändern. Für Blühflächen sind keine Mindest- oder Höchstgrenzen vorgesehen, allerdings handelt es sich hier um ganze Flurstücke oder genau abgegrenzte Teilflächen, die flächig angelegt und gepflegt werden.

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Eppingen, 9. Mai 2018
Bürgermeisteramt Eppingen
Pressestelle

Internetveröffentlichung: 18.05.2018

Freitag, 18. Mai 2018 09.18 Uhr