4,7 Millionen Euro Förderung für Eppingen

Land fördert städtebauliche Erneuerung in Eppingen und Renaturierung der Fließgewässer Elsenz und Hilsbach

Foto: Regierungspräsident Wolfgang Reimer (Mitte) übergibt die beiden Förderbescheide an Oberbürgermeister Klaus Holaschke (links) und Bürgermeister Peter Thalmann (rechts)Am 13. Juni übergab Regierungspräsident Wolfgang Reimer zwei Förderbescheide an Oberbürgermeister Holaschke und Bürgermeister Peter Thalmann. Der Bescheid nach der Förderrichtlinie Wasserwirtschaft umfasst eine Zuwendung in Höhe von rund drei Millionen Euro und dient der Renaturierung der Fließgewässer Elsenz und Hilsbach. Der Bescheid für Städtebauförderung kommt umfangreichen städtebaulichen Maßnahmen zu Gute. Dabei fördert das Regierungspräsidium das Erneuerungsgebiet „Innenstadt I“ in Eppingen mit insgesamt 1,7 Millionen Euro. „Damit haben wir Planungssicherheit und ein zeitliches und  finanzielles Fundament für die Gartenschau 2021 in Eppingen“, freute sich Oberbürgermeister Holaschke. Denn erst nach Erhalt der Förderbescheide darf bei den geförderten Maßnahmen mit der Planung, Ausschreibung und letztlich dem Bau begonnen werden. „Die Renaturierung der Fließgewässer Elsenz und Hilsbach stellt die technisch und zeitlich schwierigste Maßnahme dar“, zeigte Bürgermeister Thalmann auf. Bei der Renaturierung der Elsenz und Hilsbach sollen Aussichtspunkte und Zugänge zu den Gewässern geschaffen werden, die den Besuchern der Gartenschau und der Eppinger Bevölkerung den Kontakt mit Wasser ermöglichen und damit das Bewusstsein für die Bedeutung naturnaher Gewässer verstärken sollen. Oberbürgermeister Holaschke ist sich sicher: Eppingen ist bereits sehr weit und gut unterwegs. Die Gartenschau wird auch beim Regierungspräsidium als Initialzündung für städtebauliche Maßnahmen gesehen, die sich um das Großprojekt in 2021 herum gruppieren. „Der Förderbescheid unterstreicht die gelebte Partnerschaft zwischen dem Land und der Stadt Eppingen“, äußert sich Oberbürgermeister Holaschke sehr dankbar. Für die Renaturierung des Rohrbachs hat die Stadt eine Förderung mit 850.000 Euro erhalten. Und im Dezember überbrachte Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch pauschal zwei Millionen Euro für die Planung und Gestaltung der Gartenschau. „Wir suchen jeden Euro auch in den Töpfen für Verkehrsflächen, Parkierung, Straßenbau und für Radwege“, sagt der Oberbürgermeister und lobt Bürgermeister Peter Thalmann für dessen umfangreiche und erfolgreiche Vorarbeiten.

Internetveröffentlichung: 19.06.2018

Dienstag, 19. Juni 2018 15.04 Uhr