Qualifizierter Mietspiegel
Qualifizierter Mietspiegel 2026
Im südwestlichen Landkreis Heilbronn haben sich 26 Städte und Gemeinden zusammengeschlossen um einen Mietspiegel zu erstellen. Es handelt sich dabei um einen „qualifizierter Mietspiegel“ gemäß § 558d BGB. Er bildet die ortsübliche Vergleichsmiete für die Städte und Gemeinden Abstatt, Brackenheim, Cleebronn, Eberstadt, Ellhofen, Eppingen, Flein, Gemmingen, Güglingen, Ilsfeld, Ittlingen, Kirchardt, Lehrensteinsfeld, Leingarten, Löwenstein, Massenbachhausen, Neckarwestheim, Nordheim, Obersulm, Pfaffenhofen, Schwaigern, Talheim, Untergruppenbach, Weinsberg, Wüstenrot und Zaberfeld ab.
Die ortsübliche Vergleichsmiete gibt die üblicherweise gezahlten Mieten für verschiedene Wohnungstypen vergleichbarer Art, Größe, Ausstattung, Beschaffenheit und Lage einschließlich der energetischen Eigenschaften wieder.
Den Nutzern steht ein kostenloser Online-Mietspiegelrechner zur Verfügung.
Der qualifizierte Mietspiegel für den südwestlichen Landkreis Heilbronn (PDF-Dokument, 1,87 MB, 05.06.2026) ist ab dem 19. Mai 2026 für zwei Jahre gültig.
Spatenstich für die Erschließung des Baugebiets Burgberg in Richen
Erstelldatum23.06.2026
Wo heute noch Bagger anrollen und Vermessungspfähle den Weg weisen, sollen schon bald Familien ihr Zuhause finden, Kinder auf den Gehwegen spielen und Nachbarn über den Gartenzaun hinweg plaudern. Mit dem symbolischen ersten Spatenstich hat die Stadt Eppingen am Montag den offiziellen Startschuss für die Erschließung des neuen Baugebiets „Burgberg“ in Richen gegeben. Pünktlich um 16 Uhr versammelten sich Vertreter aus Kommunalpolitik, Verwaltung, Planung und Bauwirtschaft auf dem künftigen Wohngebiet. Oberbürgermeister Klaus Holaschke, Bürgermeister Peter Thalmann, Ortsvorsteher Giselbert Seitz sowie Mitglieder des Gemeinderates und des Ortschaftsrates griffen gemeinsam mit Vertretern des Planungsbüros und der ausführenden Baufirma zum Spaten und setzten damit ein sichtbares Zeichen für die Weiterentwicklung des Stadtteils. Dass ein paar Schaufeln Erde bewegt wurden, mag auf den ersten Blick unspektakulär erscheinen. Tatsächlich steckt hinter dem Projekt jedoch eine jahrelange Vorbereitung mit umfangreichen Planungen, Grundstücksverhandlungen und Abstimmungen. „Wohnraum ist eine der zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit“, betonte die Stadtspitze. Ein Blick auf die Zahlen zeigt die Dimension: In Baden-Württemberg fehlen derzeit rund 192.000 Wohnungen. Experten sprechen längst von einem strukturellen Wohnungsmangel, der sich in den kommenden Jahren weiter verschärfen könnte. Mit dem Baugebiet Burgberg will Eppingen aktiv gegensteuern. Auf einer Erschließungsfläche von rund 2,1 Hektar entstehen auf 29 Baugrundstücken künftig etwa 91 Wohnungen. Dabei setzt die Stadt bewusst auf Vielfalt: Neben klassischen Einfamilien- und Doppelhäusern sind auch Mehrfamilienhäuser vorgesehen. So sollen sowohl Familien als auch Singles, junge Erwachsene und ältere Menschen passende Wohnangebote finden. Besonders attraktiv ist die Lage des neuen Quartiers. Über die Gemminger Straße und die Stebbacher Straße wird das Gebiet erschlossen. Schule, Kindergarten, Burgberghalle und der beliebte Wikingerspielplatz sind bequem zu Fuß erreichbar. Zudem wurde bereits eine Erweiterungsfläche für den Kindergarten gesichert – ein Hinweis darauf, dass die Verantwortlichen nicht nur an die Gegenwart, sondern auch an die Zukunft denken. Doch bevor die ersten Häuser gebaut werden können, sind zunächst die unsichtbaren Grundlagen gefragt. Straßen müssen angelegt, Kanäle verlegt, Wasserleitungen eingebaut und Ausgleichsmaßnahmen umgesetzt werden. Insgesamt hat der Gemeinderat bereits im April 2025 einen Bau- und Finanzierungsbeschluss über rund 3,85 Millionen Euro gefasst. Für die Planung zeichnet das Ingenieurbüro kp engineering verantwortlich. Die eigentlichen Erschließungsarbeiten übernimmt die Klaus Reimold GmbH, die den Auftrag mit einem Volumen von rund 2,5 Millionen Euro erhalten hat. Hinzu kommen Investitionen des Wasserzweckverbandes in Höhe von rund 100.000 Euro. Bis September 2027 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Dann wird aus der heutigen Baustelle ein neues Wohnquartier geworden sein mit Entwicklungsmöglichkeiten nach Osten und Süden und damit weiteren Perspektiven für die Zukunft Richens.

