Mühlbach
Mühlbach im Detail

Durch die Stadtbahnhaltestellen in Eppingen und Sulzfeld bieten sich hervorragende Ausflugs- und Wandermöglichkeiten für Gruppen und Familien mit Kindern über die Ravensburg bei Sulzfeld oder den ehem. Wallfahrtsort Ottilienberg mit guten Einkehrmöglichkeiten in der Mühlbacher Gastronomie.
Ein paar Zahlen
- Gemarkungsgröße: 641 ha
- Waldfläche: 180 ha
- Einwohner (Stand: 30.06.2023): 2183
Verwaltungsstelle
Orstvorsteher
Jörg Fundis
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Sprechzeiten nach Vereinbarung mit der Verwaltungsstelle
Hallenbad Mühlbach
Ortsbücherei
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Ein ehemaliges Gefängnis wird Begegnungsstätte
Erstelldatum16.09.2025
Es ist ein Herzensprojekt des Mühlbacher Ortschaftsrates und der Bürger*innen: Durch die intensiven Auseinandersetzungen zur lebendigen Ortsmitte und Zukunftsentwicklung des Stadtteils wird der Kellerbereich der denkmalgeschützten Verwaltungsstelle zum gesellschaftlichen Treffpunkt. Die Anbringung der Fördertafel markiert den Projektstart zum Vorhaben „Ein ehemaliges Gefängnis wird Begegnungsstätte“.
„Das Projekt ist keine städtische Pflichtaufgabe, es ist aber eine wertschätzende, freiwillige und vor allem gemeinschaftliche Aufgabe. So ist das Erfolgsgeheimnis der Dorfentwicklung ein Ohr bei der Bürgerschaft zu haben“, so Oberbürgermeister Klaus Holaschke beim Baustart. Mit dem Umbau und der Sanierung der künftig drei Räumlichkeiten entsteht ein identitätsstiftender Ort, um soziale Teilhabe zu fördern, so die Stadtspitze weiter.
Zum Baustart erläuterte Bürgermeister Peter Thalmann die bautechnische Umsetzung des Nutzungskonzeptes: „Wir schaffen damit einen Kristallisierungspunkt und Frequenzbringer mitten im Ort“. Mit den neu geschaffenen Räumlichkeiten entstehe Infrastruktur für gesellschaftliche Treffen und für Veranstaltungen. Mit dem ersten Gewerk, den Maurerarbeiten, starten die baulichen Eingriffe in die denkmalgeschützte Bausubstanz. Maler-; Elektro-, Fliesen-, Sanitär-, Trockenbau-, und Schreinerarbeiten folgen. BM Thalmann betonte, dass mit diesem Projekt der Grundsatz „In Wert halten – in Wert bringen“ verfolgt wird und so vorhandene Potenziale reaktiviert, der Erhalt der historischen Substanz gesichert und die nachhaltige, öffentliche Nutzung anstrebt wird.
Neben der grundhaften Sanierung der Kellerräume stehen vor allem der Einbau einer Cateringküche, Toilettenanlagen (auch barrierefrei) und die Schaffung einer Verbindung zum Erdgeschoss eine zentrale Rolle im Projektverlauf, ergänzte Architekt Manuel Müller und betonte, dass überwiegend nachhaltige Baumaterialen zur Verwendung kommen. Der Bauzeitenplan sieht eine Fertigstellung Ende Januar 2026 vor. Die Leistungsbeschreibungen wurden durch das Büro Manuel Müller erarbeitet, das sowohl die Planungsleistung als auch die Bauüberwachung unentgeltlich übernommen hat.
Das Projekt „Ein ehemaliges Gefängnis wird Begegnungsstätte“ wird finanziert mit Mitteln der Europäischen Union. Der Umfang der Förderung beträgt maximal 70.308 Euro in Abhängigkeit der Baukosten. Mit dieser Maßnahme wird die Zusammenarbeit der Bevölkerung vor Ort und die Initiierung, Organisation und Umsetzung von Projekten zur nachhaltigen Entwicklung in ländlichen Gebieten („LEADER-Region“) unterstützt. Damit wird ein Beitrag zum spezifischen Ziel SO8 (dynamische ländliche Entwicklung) im GAP-Strategieplan Deutschland geleistet.











