Elsenz
Das Dorf Elsenz
dürfte schon im 7. oder 8. Jahrhundert entstanden sein, denn es hat wie alle alten Siedlungen eine große Gemarkung, die 1.152 Hektar fruchtbares, steinloses Ackerland, 177 Hektar Wald und über 50 Hektar Rebland umfasst. 1137 wird das Dorf, das am Ursprung des Flüsschens Elsenz liegt, erstmals urkundlich erwähnt. Im Jahre 1365 kam es durch Kauf an den Pfalzgrafen in Heidelberg und verblieb bei der Kurpfalz bis 1803. Elsenz gehörte bis 1924 zum Amtsbezirk Eppingen, danach zum Bezirksamt Bruchsal und von 1936 bis zur Eingemeindung 1971 nach Eppingen zum Kreis Sinsheim. Die Heimatstube in Elsenz gibt vor allem im Bereich des Tabakanbaus einen guten historischen Überblick. Elsenz hat heute 1.992 Einwohner.
Elsenzer See
Der Elsenzer See besticht durch seinen großen Freizeitcharakter. Neben der sehr guten Wasserqualität und den strandähnlichen Zugängen zum See, sind es vor allem die Calisthenic-Anlage, das Beachvolleyballfeld oder auch das Badminton Sandfeld, welche die Besucher nach Elsenz locken. Außer zum Schwimmen wird der See auch zum Angeln und für Wasser- und Eissport genutzt.
Er wurde um das Jahr 1680 von Menschenhand angelegt und ist das älteste Naturbad der Region. 1903 wurde hier die erste Badeordnung erlassen. Seine Wasserfläche beträgt 7.500 m² bei einer Tiefe von 1,10 bis 2,80 m.
Der See in Eppingen-Elsenz ist umgeben von ausgedehnten Weinbergen, Wals und Wiesen am Ortsrand des Dorfes Elsenz gelegen.
Angrenzend an den See gibt es seit Juli 2023 einen Wohnmobilstellplatz. Unseren Besucher*innen stehen dort ganujährig zwei Stellplätze kostenlos zur Verfügung. Ausgestattet sind die beiden Plätze mit einer Ver- und Entsorgungsanlage für Strom, Wasser und Schmutzwasser.
Ortschaftsrat Elsenz
Konstituierende Sitzung des Ortschaftsrates Elsenz am Freitag, 2. August 2024
Die letzte Station der Reihe der konstituierenden Sitzungen der Ortschaftsräte nach den Kommunalwahlen am 9. Juni war für Oberbürgermeister Klaus Holaschke der Stadtteil Elsenz. Bei der konstituierenden Sitzung am 2. August verpflichtete das Stadtoberhaupt den neuen Ortschaftsrat und verabschiedete einen ausscheidenden Ortschafsrat. Auf der Tagesordnung stand neben einem Rückblick auf die vergangene Amtszeit auch die Ehrung von langjährigen Ortschaftsräten. So wurden Steffen Dech und Uwe Volz für 10 Jahre sowie Armin Maier und Armin Renz für 20 Jahre kommunalpolitisches Engagement mit der Ehrennadel und Ehrenstele des Gemeindetags sowie dem Verdienstorden des Städtetags geehrt. Oberbürgermeister Holaschke sprach seine Anerkennung für diese langjährige Arbeit im Ortschaftsrat Elsenz aus und bedankte sich für die konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Das Stadtteilgremium schlug dem Gemeinderat einstimmig Mike Frank für weitere fünf Jahre als Ortsvorsteher vor. Ebenso einstimmig wurden als seine Stellvertreter wie bisher Armin Renz und Steffen Dech bestimmt. Timo Renz, der urlaubsbeding nicht anwesend sei konnte, scheidet aus dem Ortschaftsrat aus. Ihm wird zu einem späteren Zeitpunkt noch die gravierte Erinnerungsmedaille und Dankesurkunde von Ortsvorsteher Mike Frank übergeben. Als neuen Ortschaftsrat am Sitzungstisch durfte Oberbürgermeister Holaschke dann Daniel Stuntz begrüßen. „Nur ein Wechsel im Ortschaftsrat in Elsenz – das zeigt, wie zufrieden Elsenz mit Ihrer Arbeit ist und dass sie vieles richtig machen!“, betonte das Stadtoberhaupt. Er bedankte sich bei allen Ortschaftsräten für die Bereitschaft sich zur Wahl zu stellen um damit die Entwicklung von Elsenz maßgeblich mit zu gestalten.
Termine & Veranstaltungen
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Aus der öffentlichen Sitzung: Technischer Ausschusses am 13. Mai
Erstelldatum22.05.2025
„Ein ehemaliges Gefängnis wird Begegnungsstätte“ – Bau- und Finanzierungsbeschluss für den Rathaus Keller in Mühlbach gefasst
Der Technische Ausschuss fasst in seiner letzten Sitzung einstimmig den Bau- und Fianzierungsbeschluss für den Um- und Ausbau des Rathauskellers in Mühlbach.
Der Ortschaftsrat Mühlbach hat sich im Jahr 2023 intensiv mit der städtebaulichen, sozialen, touristischen, klimaschonenden und verkehrlichen Zukunftsentwicklung des Stadtteils auseinandergesetzt. Eine wichtige Erkenntnis aus der Bürgerbefragung und der Arbeitskreise war das Fehlen eines dörflichen Treffpunkts für „Jedermann“ und der damit verbundene Wunsch, einen solchen zu schaffen. Und so kamen die Beteiligten auf die Idee, den Kellerbereich der denkmalgeschützten Verwaltungsstelle sowie den alten Bauhof zu diesem Treffpunkt umzufunktionieren. Für die Umsetzung des Nutzungskonzeptes sind geringfügige bauliche Eingriffe in die denkmalgeschützte Bausubstanz erforderlich, sowie die Schaffung bzw. Organisation von Flucht- und Rettungswegen. Architekt und Ortschaftsrat Manuel Müller hat die Planungen unentgeltlich übernommen und stellte diese in der Sitzung des Technischen Ausschusses vor. Die Baugenehmigung so-wie die denkmalschutzrechtliche Zustimmung liegen bereits vor. Die Kosten für die Umsetzung des Bauprojektes belaufen sich auf rund 140.000 € brutto. Die Stadt Eppingen hat beim Verein LEADER Kraichgau einen Förderantrag gestellt, der bereits positiv beschieden wurde. So werden 70.308 Euro im Rahmen der Förderung übernommen, rund 70.000 Euro trägt die Stadt Eppingen selbst.
Glasfaserausbau der Rottwaldsiedlung in Elsenz sowie der nicht förderfähigen Adressen in Adelshofen durch den Eigenbetrieb Energie- und Verkehrsbetriebe Eppingen (EVE)
Elsenz
Der Technische Ausschuss fasste einstimmig den Baubeschluss zur Herstellung eines FTTH Netzes im Bereich der Rottwaldstraße, Gartenstraße sowie dem angrenzenden Teilbereich der Sinsheimer Straße. Im Rahmen der Sanierung der Gartenstraße sollen die Eigentümer auch die Möglichkeit erhalten, sich an das kommunale Glasfasernetz anzuschließen. In der Rottwaldstraße sowie dem Teilbereich der Sinsheimer Straße wurde im Rahmen der damaligen Sanierung bereits die notwendige Leerrohrinfrastruktur im öffentlichen Bereich mitverlegt. Hier sind demnach nur noch Punktaufgrabungen sowie die Herstellung der Hausanschlüsse und die Glasfaserarbeiten durchzuführen. Diese Arbeiten sollen gemeinsam mit den Glasfaserarbeiten in der Gartenstraße (Kabelzug und Hausanschluss Inbetriebnahme etc.) ausgeschrieben und vergeben werden. Durch die Verwaltung wurde bereits eine Interessensabfrage durchgeführt. Die Stadtverwaltung wird nun erneut auf die bisher unentschlossenen zugehenden und anschließend die Gestattungsverträge mit den Interessenten abschließen. Danach werden die Arbeiten für die Hausanschlüsse und die Glasfaserverlege- und Anschlussarbeiten ausgeschrieben und vergeben. Im Wirtschaftsplan 2025 des Eigenbetriebs EVE wurden hierfür 600.000 Euro veranschlagt.
Adelshofen
Der Technische Ausschuss fasste einstimmig den Baubeschluss für die Planungs-, Tiefbau- und Glasfaserarbeiten für den Anschluss von nicht förderfähigen Adressen in Adelshofen.
Die Stadt Eppingen wird im Rahmen des kommunalen Breitbandausbaus „unterversorg-te“ Bereiche beseitigen und dazu ein Glasfasernetz (FTTB) auszubauen. Das Projekt wird aus Mitteln der Bundesförderung des Landes Baden-Württemberg gefördert. Ziel des geförderten Ausbaus ist es, unterversorgte Haushalte, Gewerbeeinheiten sowie landwirtschaftliche Betriebe mit internetfähigem Büroarbeitsplatz mit einem kostenlosen Glasfaser-Hausanschluss auszustatten.
Die Stadtverwaltung schlägt ergänzend hierzu vor, dass auch die Eigentümer von nicht-förderfähigen Adresspunkten die Möglichkeit erhalten sollen, sich an das kommunale Glasfasernetz anzuschließen. Da die damit verbundenen Kosten zu 100 Prozent von der EVE getragen werden müssen, ist es notwendig, dass hierzu ein Baukostenzuschuss von den jeweiligen Eigentümern erhoben wird. Dieser soll, analog zu Elsenz, bei 2.000 Euro netto liegen. Liegt der Hausübergabepunkt mehr als 20 Meter von der Grundstücksgrenze entfernt oder handelt es sich um eine schwer erschließbare Einzellage, gilt der vor-stehenden Baukostenzuschuss nicht.
Als nächsten Schritt wir die Stadt die Leistungen zur Planung vergeben und anschließend eine Abfrage der nicht förderfähigen Adressen durchführen. Neben der Abfrage soll auch geprüft werden, ob hier nicht gegebenenfalls doch förderfähige Adressen vorliegen. Ein entsprechendes Verfahren wurde bereits vorbereitet.
Ausführliche Informationen zu den einzelnen Tagesordnungspunkten stehen Ihnen im Ratsinformationssystem auf unserer Homepage www.eppingen.de zur Verfügung.











