Adelshofen
Adelshofen im Detail
Adelshofen wurde erstmals unter dem Ortsnamen "Otolshoven" im Jahre 1287 erwähnt. Funde deuten jedoch auf eine weit frühere Besiedlung hin. Die Ortschaft gehörte von 1287 - 1806 zum gräflich Neipperg´schen Gebiet, wovon der in Sandstein gehauene Ritter Ludwig von und zu Neipperg vor der Kirche aus dem Jahre 1570 noch heute zeugt. 1806 fiel die Ortschaft an das Großherzogtum Baden, 1924 wurde die bis dahin selbständige Gemarkung Dammhof mit der Gemeinde Adelshofen vereinigt.
1971 wurde Adelshofen von der Stadt Eppingen eingemeindet und hat heute 1.497 Einwohner.
Der Ortschaftsrat Adelshofen
Konstituierende Sitzung des Ortschaftsrates Adelshofen am Montag, 29. Juli
Steffen Gomer als Ortsvorsteher von Adelshofen wiedergewählt
Neben der Wahl des Ortsvorstehers von Adelshofen standen unter der Regie von Oberbürgermeister Klaus Holaschke die Ehrung und Verabschiedung langjähriger Ortschaftsräte und die Einführung des neuen Gremiums auf der Tagesordnung der konstituierenden Sitzung des Ortschaftsrates Adelshofen am 29. Juli. Nachdem sich die neuen Räte entsprechend geeinigt hatten, wurde der amtierende Ortsvorsteher Steffen Gomer einstimmig wiedergewählt. Conny Harasko als erste und Neu-Ortschaftsrätin Annika Ott als zweite Stellvertreterin stehen ihm zur Seite. Die Wahl bestätigen muss noch der Gemeinderat am 10. September.
Anschließend ehrte Oberbürgermeister Holaschke die langjährigen Ortschaftsräte Eric Hockenberger, Heiko Kögel, Thomas Mühling und Ralf Wuggazer, die jeweils zehn Jahre Mitglied des Ortschaftsrats sind, mit der Ehrenstele und Ehrennadel des baden-württembergischen Gemeindetages. Seit zwei Jahrzehnten amtiert Hubert Weiler im Ortsparlament. Er erhielt neben der Ehrenstele des Gemeindetages auch die Ehrennadel mit Ehrenurkunde des Städtetages Baden-Württemberg. Sogar schon 25 Jahre gehört Gunter Seitz für die SPD dem Ortschaftsrat an und ist damit der dienstälteste Rat in Adelshofen. Seitz amtierte von 2014 bis 2019 als Ortsvorsteher. Seit 2014 war er ebenfalls Mitglied des Gemeinderates der Stadt Eppingen und erhielt bei seiner Verabschiedung am 23. Juli den Wappenteller. Oberbürgermeister Holaschke dankte den Räten für die vertrauensvolle langjährige Zusammenarbeit.
Es folgte ein Rückblick auf die Amtsperiode 2019 bis 2024 mit der Einweihung des umfassend sanierten Dreschhalle, der Erweiterung des Kindergartens, dem Bau einer Boulebahn und eines Bikeparks und natürlich dem legendären Bibersee. „Vieles wurde ehrenamtlich in Eigenregie geschaffen, wie das Modell der evangelischen Kirche als Beitrag zur Gartenschau oder die Bühne in der Dreschhalle“, unterstrich der Ortsvorsteher. Veranstaltungen wie das Dorffest 2022 mit beeindruckender Lasershow zeigen, dass die Dorfgemeinschaft in Eppingens kleinstem Stadtteil bestens funktioniere. Ein stolzes 75-jähriges Jubiläen feierte der Sportverein Adelshofen, der die Meisterschaft der Fußballmannschaft und den Aufstieg in der Dreschhall würdig feierte.
Aus dem Ortschaftsrat verabschiedet wurden gleich sechs der zehn Ortschaftsräte: Ellen Bock, Thomas Mühling, Klaus Plutowsky, Gunter Seitz, Hubert Weiler und Ralf Wuggazer. Mit dem Ablegen des Gelöbnisses folgte die Einführung und Verpflichtung der Ortschaftsräte. Vier wie bisher: Steffen Gomer, Conny Harasko, Eric Hockenberger und Heiko Kögel und die sechs neuen Ortschaftsräte Yassin Birouk, Matthias Bosch, Lothar Falk, Uwe Krüger, Annika Ott und Anna Sitzler.
Termine & Veranstaltungen
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Streuobstförderung - Stadt Eppingen unterstützt mit Sammelantrag
Erstelldatum24.03.2026
Das Land Baden-Württemberg fördert den fachgerechten Baumschnitt großkroniger, starkwüchsigerund in weiträumigem Abstand stehender Streuobstbäume ab dem dritten Standjahr.
Ab Winter 2026/2027 können die ersten Schnittmaßnahmen mit bis zu 18 Euro pro Baum gefördertwerden. Voraussetzung ist eine Stammhöhe von mindestens 1,4 m in der freien Landschaft (keineObstbäume in Hausgärten). Die Bäume müssen im Förderzeitraum einmal fachgerecht geschnittenwerden. Die Empfänger*innen verpflichten sich, die mit dieser Zuwendung gepflegten Obstbäume füreinen Zeitraum von drei Jahren zu erhalten (Erhaltungspflicht mit Nachpflanzgebot).
Ein Sammelantrag kann beim zuständigen Regierungspräsidium ab 100 bis max. 1.000 Bäumegestellt werden. Die Stadtverwaltung Eppingen hat vor, einen Sammelantrageinzureichen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger finden die Antragsunterlagen und weitereInformationen im Internet
unter https://eppingen.link/Streuobstfoerderung
Bitte senden Sie die vollständigen Unterlagen bis spätestens 30. April 2026 postalisch an
Stadtverwaltung Eppingen, Abteilung Tiefbau & Grünplanung
Marktplatz 1, 3, 5
75031 Eppingen
oder per Email an
Die Förderung Baumschnitt - Streuobst ist Teil der Streuobstkonzeption Baden-Württemberg 2030und hat das Ziel, durch einen fachgerechten Baumschnitt die Erhaltung und Entwicklung der Streuobstbestände in Baden-Württemberg zu unterstützen und den Lebensraum für streuobstwiesentypische Tiere und Pflanzen zu fördern. Durch den Aufbau von Netzwerken,Arbeitsgruppen und Initiativen sollen Strukturen für die gemeinsame Pflege von Streuobstbäumengeschaffen werden.
Informationen über die Fördermaßnahme Baumschnitt sind unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/themen/wirtschaft/foerderungen/seiten/streuobst abrufbar.





