Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft Eppingen-Gemmingen-Ittlingen
Zuständigkeiten
Als erfüllende Gemeinde für Gemmingen und Ittlingen ist Eppingen als "kleines Landratsamt" unter anderem für Baugenehmigungen und die Aufstellung des Flächennutzungsplanes zuständig. Außerdem werden der Stadt Eppingen die Zuständigkeiten einer Unteren Verwaltungsbehörde insbesondere im Bereich der Ordnungswidrigkeiten, Versammlungsrecht, Gewerberecht, Polizeirecht, Sprengstoff- und Waffenrecht etc. übertragen. Organ ist der Gemeinsame Ausschuss mit Vertretern aller beteiligten Gemeinden.
Mitglieder
Sitzungstermine
Der Gemeinsame Ausschuss tagt zur Beratung und Beschlussfassung von für den Verwaltungsraum relevanten Themen. Die Sitzungstermine werden im Ratsinformationssystem der Stadt Eppingen veröffentlicht. Die öffentliche Bekanntmachung der Sitzungen und der entsprechenden Tagesordnungen erfolgt über den Eppinger Stadtanzeiger und die Amtsblätter der Gemeinden Gemmingen und Ittlingen.
Historisch
Der 1. August 1974 war die Geburtsstunde für die Verwaltungsgemeinschaft Eppingen – Gemmingen – Ittlingen. Nach zähen Verhandlungen wurde am 26. Juni 1974 die Vereinbarung über die Erfüllung der Aufgaben eines Gemeindeverwaltungsverbandes (vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft) von Bürgermeister Rüdiger Peuckert (Stadt Eppingen), Bürgermeister Werner Reiner (Gemeinde Gemmingen) und Bürgermeister Wolfgang Beurer (Gemeinde Ittlingen) unterzeichnet.
Aus dem Ortschaftrat: Mühlbach
Erstelldatum22.05.2025
Die Sitzung am vergangenen Donnerstag stand ganz im Zeichen der Ehrung verdienter Bürgerinnen und Bürger. Jährlich werden in Mühlbach Menschen ausgezeichnet, die sich insbesondere in sozialer Weise engagieren und so zu einem funktionierenden, lebendigen Dorfleben beitragen. In diesem Jahr wurde diese Wertschätzung drei besonderen Mühlbacherinnen und einem Mühlbacher zu Teil, deren ehrenamtliche Arbeit essenziell für unser Dorf ist: Manfred Holz, Traude Sprißler, Beate Fundis und Doris Schühle.
Ortsbildprägend, so könnte man das Engagement von Manfred Holz, selbst Bildhauer und damit der Kunst eng verbunden, beschreiben. Er hat Mühlbach mit seinem unermüdlichen Einsatz, besonders in Bezug auf die Gestaltung des Sandsteinpfades und den jährlichen Ausstellungen auf dem Rathausplatz, auf ein anderes Niveau gehoben. In rund 20 Jahren ist es ihm gelungen, Mühlbach einen festen Platz in der Kunstszene zu verleihen und, das ist besonders schön, er wird sich weiterhin darum bemühen, dass dies auch in Zukunft so bleibt.
Die Kunst ist ihr Leben! Traude Sprißler, ehemalige Leiterin des örtlichen Kindergartens, bringt mit ihrer Kunst-AG oder dem ehrenamtlichen Kunstunterricht unseren jüngsten Bewohnerinnen und Bewohnern die Kunst mit all ihren Facetten nahe und zeigt dabei, was künstlerische Freiheit ist. Seit nunmehr zwei Jahrzehnten leistet Sie voller Leidenschaft und Hingabe diese Arbeit, lange gemeinsam mit ihrem Mann Hartmut, und trägt damit nach wie vor einen wichtigen Beitrag zur (künstlerischen) Erziehung unserer Kinder bei.
Beate Fundis, schon immer dem Ehrenamt und dem sozialen Engagement verpflichtet, erhielt diese Wertschätzung insbesondere für ihre kirchlich-soziale Arbeit. Seit mehr als zwei Jahrzehnten gestaltet sie federführend mehrfach im Jahr das Seniorencafé der evangelischen Kirchengemeinde, welches einen festen Bestandteil des dörflichen Lebens bildet. Immer zu Jahresende, mittlerweile auch seit rund 20 Jahren, sammelt sie bei der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ Geschenke für Kinder in Not und sorgt damit in armen Ländern für strahlende Kinderaugen. Auch das ein Engagement, welches viel Zeit, Organisation und vor allem „Lagerfläche“ in Anspruch nimmt.
Und wie viele Kommunionkinder und Sternsinger hat sie wohl begleitet? Wie viele Gottesdienste mitgestaltet und wie viele Pflanzen gehegt und gepflegt? Doris Schühle, 27 Jahre lang hat sie all diese Dienste in der katholischen Kirchengemeinde mit Herz und Freude und aus christlicher Überzeugung heraus ausgeübt. Ohne ihr ehrenamtliches Schaffen würde keine Pflanze, auch heute noch, im Pfarrgarten blühen. Bei Wind und Wetter war sie mit den Sternsingern unterwegs und hat an unzähligen Haustüren das ersehnte C-M-B angebracht. Das ist Ehrenamt.
Allen Vieren sei an dieser Stelle noch einmal Danke gesagt. Als kleine Wertschätzung für eine große Leistung.
Im Namen der Dorfgemeinschaft
Jörg Fundis
Ortsvorsteher



