Technischer Beigeordneter
Peter Thalmann
Am 27. September 2011 wurde Peter Thalmann erstmals vom Gemeinderat zum Technischen Beigeordneten und damit zum Bürgermeister gewählt. Sein Amt trat er zum 1. Dezember 2011 an. Davor war Peter Thalmann als Wirtschaftsförderer und Geschäftsbereichsleiter ebenfalls bei der Großen Kreisstadt Eppingen tätig. Im Jahr 2019 wurde Peter Thalmann vom Gemeinderat in seinem Amt als Baubürgermeister bestätigt.
Der Technische Beigeordnete ist Vorsitzender des Technischen Ausschusses sowie Betriebsleiter der städtischen Eigenbetriebe Stadtentwässerung Eppingen (SEE) und Energie- und Verkehrsbetriebe Eppingen (EVE). Die Amtszeit des Technischen Beigeordneten beträgt acht Jahre.
Zum Geschäftskreis des Technischen Beigeordneten gehören
- die Stabsstelle Bauverwaltung und Sanierung,
- der Geschäftsbereich 4 Stadtplanung und Bauordnung mit den Abteilungen Stadtplanung und Baurecht,
- der Geschäftsbereich 5 Wirtschaftsförderung und Liegenschaften mit den Abteilungen Stadtmarketing und Tourismus, Grundstücksmanagement, Gebäudemanagement und Gutachterausschuss,
- der Geschäftsbereich 6 Bauen und Infrastruktur mit den Abteilungen Tiefbau und Grünplanung, Hochbau und Klimaschutz und Breitband und
- der städtische Bauhof.
Gedenkfeier in Eppingen zum Volkstrauertag
Erstelldatum20.11.2025
Anlässlich des Volkstrauertages gedachten am vergangenen Sonntag die Bürgerinnen und Bürger der Stadt zusammen mit Vereinen und Organisationen der Opfer der beiden Weltkriege. An der Feierstunde wirkten neben der Stadtkapelle und dem Gesangverein Eppingen auch die Fahnenträger der Feuerwehr, der Stadtkapelle, des Gesangvereins und des Turnvereins mit. Schülerinnen und Schüler der Klasse 9c der Hellbergschule mit ihrer Lehrerin Lotte Nickola trugen mit einer Sprechmotette ihre Gedanken zum Frieden in verschiedenen Sprachen vor. Die Stadtkapelle Eppingen eröffnete die Gedenkfeier mit dem Stück „Über den Sternen“ von Friedrich Ferdinand Flemming. Anschließend stimmten die Kraichgau Singers des Gesangvereins Eppingen unter der Leitung von Nelli Holzki das Lied „Peace on earth“ von Casting Crown an. „Vor 80 Jahren, im Mai 1945, endete der Zweite Weltkrieg – das wohl größte Unglück in der Geschichte der Menschheit“, sagte Oberbürgermeister Klaus Holaschke in seiner Ansprache. Aber auch heute im Jahr 2025 werde das Leben von Millionen Menschen durch Krieg, Gewalt und Vertreibung zerstört. Der furchtbare Krieg in der Ukraine erinnere uns daran, dass Frieden in Europa keine Selbstverständlichkeit ist. Viele Menschen im Nahen Osten hoffen auf einen dauerhaften Frieden. Dazu kommen neue Formen der Bedrohung: Spionage, Cyberangriffe, Propaganda, Sabotage. „Der Frieden wird heute nicht nur mit Waffen, sondern auch mit Worten, Daten und wirtschaftlicher Macht in Frage gestellt“, betonte das Stadtoberhaupt. „Gerade aus unserer Geschichte heraus haben wir eine besondere Verantwortung – für Frieden, für Demokratie, für Humanität“, so Holaschke weiter. Frieden beginnt bei uns – im täglichen Miteinander, im Zuhören, im Respekt voreinander, auch wenn Meinungen auseinandergehen. „Lassen Sie uns gemeinsam Verantwortung tragen – für Menschlichkeit, für Demokratie, für eine Zukunft in Frieden“, appellierte der Oberbürgermeister. Karl Müller von der freien christlichen Gemeinde Vineyard richtete für die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen ein Wort der Kirche an die Teilnehmer der Gedenkfeier. Anton Varga vom Sozialverband VdK Eppingen rief in seiner Rede die Bedeutung des Volkstrauertages in Erinnerung. Das Lied „Hoffnung“ von Peter Maffay war ein klares Bekenntnis der Kraichgausingers des Gesangvereins Eppingen. Zu den Klängen des Liedes „Ich hatt’ einen Kameraden“, gespielt von der Stadtkapelle Eppingen legten OB Holaschke für die Stadt Eppingen, Vertreter des Sozialverbandes VdK–Ortsverband Eppingen und der Reservistenkameradschaft Eppingen Kränze am Ehrenmal beim Friedhof nieder. Klaus Holaschke bedankte sich zum Abschluss bei allen teilnehmenden Vereinen und Organisationen sowie bei den Besuchern der Gedenkfeier. Sein besonderer Dank ging an die Schülerinnen der Hellbergschule: „Euer Mitwirken zeigt, dass Gedenken keine verstaubte Pflichtübung ist, sondern ein aktiver Teil unserer gemeinsamen Verantwortung für Frieden und Demokratie“.




