Haushalt & Finanzen
Haushaltsinformationen
Unter dem Begriff Finanzen sind die Planung und unterjährige Steuerung des städtischen Haushalts, die Kassengeschäfte, die Veranlagung der kommunalen Steuern, die interne Kosten- und Leistungsrechnung, das Finanz- und Projektcontrolling und vieles mehr zusammengefasst.
Einer der wichtigsten Bereiche ist die Haushaltsplanung. Der Haushaltsplan beinhaltet die wesentlichen Haushaltsinformationen und enthält alle im Haushaltsjahr anfallenden Einnahmen und Ausgaben. Er spiegelt das kommunale Aufgabenprogramm eines Jahres wieder. Der Haushaltsplan hat vorrangig die Aufgabe, die zur Aufgabenerfüllung notwendigen Ausgaben festzusetzen und die dazu benötigten Finanzierungsmittel zu beschaffen.
Städtische Haushalte
Legislaturperiode 2024 bis 2029 des Gemeinderats
- Städtischer Haushalt 2026 (PDF-Dokument, 11,9 MB, 10.03.2026)
- Städtischer Haushalt 2025 (PDF-Dokument, 7,56 MB, 08.07.2025)
Legislaturperiode 2019 bis 2024 des Gemeinderats
- Städtischer Haushalt 2024 (PDF-Dokument, 6,75 MB, 11.02.2025)
- Nachtragshaushalt 2023 (PDF-Dokument, 2,05 MB, 11.02.2025)
- Städtischer Haushalt 2023 (PDF-Dokument, 4,90 MB, 11.02.2025)
- Städtischer Haushalt 2022 (PDF-Dokument, 3,92 MB, 11.02.2025)
- Städtischer Haushalt 2021 (PDF-Dokument, 3,91 MB, 11.02.2025)
- Nachtragshaushalt 2020 (PDF-Dokument, 2,46 MB, 11.02.2025)
- Städtischer Haushalt 2020 (PDF-Dokument, 3,79 MB, 11.02.2025)
- Nachtragshaushalt 2019 (PDF-Dokument, 2,06 MB, 11.02.2025)
- Städtischer Haushalt 2019 (PDF-Dokument, 4,35 MB, 11.02.2025)
Aktualisiert am 08.07.2025
Aus der Sitzung des Verwaltungsausschusses am 3. März
Erstelldatum12.03.2026
Berichte aus Kultur-, Bildungs-, Sport- und Freizeiteinrichtungen, der Badischen Landesbühne und aus der Kinder- und Jugendförderung vorgestellt.
Die Kultur-, Bildungs-, Sport- und Freizeiteinrichtungen, dazu gehören die Musikschulen, die Büchereien, die Volkshochschule, die Museen und Theater sowie die Bäder, sind in der Stadt Eppingen wichtige Bestandteile für die Gesellschaft und die Gemeinschaft. So ist es mittlerweile ein guter Usus, dass die Tätigkeitsberichte einmal im Jahr dem Verwaltungsausschuss zur Kenntnis vorgelegt werden. Dieser nahm die Berichte anerkennend zur Kenntnis und betonte die Wichtigkeit der Einrichtungen für das kulturelle Leben und signalisierte, dass sich die Einrichtungen, trotz der knappen Kommunalfinanzen, der Unterstützung des Gemeinderats sicher sein können. Es wurde hervorgehoben, dass die Berichte die Bandbreite und die Aktivität der Einrichtungen zeigen, die unsere Stadt bereichern und so attraktiv machen. Die Stadt Eppingen bedankt sich in diesem Zusammenhang bei allen Verantwortlichen, Mitarbeiter*innen und Ehrenamtlichen für den unermüdlichen Einsatz für die Einrichtungen.
Im Anschluss stellte Intendant Wolf E. Rahlfs die aktuelle Situation und Perspektiven der Badischen Landesbühne vor. Neben grundsätzlichen Informationen zur Badischen Landesbühne, den Spielstätten und dem zur Verfügung stehenden Budget stellte Herr Rahlfs die geplanten Stücke, Angebote und mögliche Perspektiven hinsichtlich weiterer unkonventionelleren Spielstätten vor. Abschließend informierte er über die Entwicklung der positiven Besucherzahlen in Eppingen, die in den letzten Jahren weiter angestiegen seien. Das Gremium zeigte sich dankbar über das Angebot der Badischen Landesbühne in Eppingen, die aufgrund der vielen Spielstätten auch immer ein logistischer Kraftakt zu leisten habe. Die nächste Aufführung der Badischen Landesbühne mit dem Stück „DIE WUT, DIE BLEBT“ findet übrigens am 29. März, 19.30 Uhr in der Stadthalle in Eppingen statt. Tickets gibt es im Vorverkauf wie gewohnt bei der Buchhandlung Holl & Knoll.
Der Tätigkeitsbericht der Kinder- und Jugendförderung wurde im Rahmen der Sitzung des Verwaltungsausschusses von Kinder- und Jugendreferent der DJHN David Menner vorgestellt. Neben der personellen Situation, insbesondere im Bereich der Schulsozialarbeit, ging Herr Menner auf die Entwicklungen dessen ein. Themen wie Schulangst, Leistungsdruck, Konflikte mit Mitschüler, Mobbing und Umgang mit sozialen Medien sind nur weniger Beispiele für Themen die die Schülerinnen und Schüler in den weiterführenden Schulen aber auch in der Grundschule bereits bewegen und beschäftigen. Die Schulsozialarbeiterinnen bieten hier ein offenes Ohr und sind oft erste Anlaufstelle für Betroffene. Weiterhin werden viele Angebote, auch präventiver Art bereitgehalten. Herr Menner informierte das Gremium anschließend über die Entwicklungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit. Die Besucherzahlen für das Juze in 2024/2025 lagen bei durchschnittlich 19,8 Besucher*innen pro Tag. Auch die weiteren Aktivitäten, wie Ausflüge, Grillabende, das Mittagspausenangebot an der Hellbergschule und die Weihnachtskarten-Aktion für das Seniorenheim wurden gut angenommen und sind beliebt. Das Gremium dankte Herrn Menner für die Vorstellung des Berichts und betonte die Wichtigkeit der Arbeit des ganzen Teams im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe in Eppingen.
Verwaltungsausschuss bestätigt Übernahme der Steingasse 4 / Frankeburg in Eppingen
Wer vom Bahnhof Eppingen kommend auf dem Fachwerkpfad in Richtung Altstadt unterwegs ist, übersieht das windschiefe Fachwerkhaus in der Steingasse 4 nicht. Es wurde 1457 erbaut und ist damit das zweitälteste Fachwerkhaus in Eppingen. Das Gebäude ist heute unbewohnt und Besucher*innen können dort der Wohn- und Lebensweise in einer mittelalterlichen Stadt nachspüren. Bisher war die Frankeburg im Besitz des Fördervereins Raußmühle e.V. Im Jahr 2016 beschloss der Gemeinderat in Eppingen einstimmig, die Sanierungskosten bis zu einem Maximalbetrag von 120.000 Euro in den Haushalt 2017 zu übernehmen. Im Gegenzug verpflichteten sich die Mitglieder des Fördervereins Raußmühle e.V. das Gebäude zur musealen Nutzung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und an mindestens 6 Tagen im Jahr (unabhängig von gebuchten Führungen) für Besucher*innen zu öffnen. Nach dem Tod von Frank Dähling hat der Förderverein der Raußmühle e.V. hinsichtlich der Perspektiven und der Zukunft der Frankeburg beschlossen, das Eigentum zu übergeben. Nach gemeinsamen Termine, Austauschen und Besprechungen hat nun der Förderverein um Übernahme des Gebäudes durch die Stadt Eppingen gebeten. Zwischen der Stadt und den Heimatfreunden Eppingen solle im Gegenzug eine Vereinbarung zur Nutzung und Betreuung des Gebäudes geschlossen werden. Die Heimatfreunde Eppingen fungieren dabei lediglich als „Paten“ des Gebäudes und übernehmen die Betreuung. Der Verwaltungsausschuss beschloss einstimmig, dass die Stadt Eppingen das Gebäude Steingasse 4, Kulturdenkmal Frankeburg als weitere museale Einrichtung übernimmt. Ebenso stimmte der Verwaltungsausschuss der Vereinbarung zwischen der Stadt und den Heimatfreunden Eppingen zur Betreuung und Öffnung des Gebäudes zu.
Die vollständigen Beratungsunterlagen können Sie dem Ratsinformationssystem entnehmen.



