Aktuelles
Aus der Sitzung des Gemeinderats am 16. Dezember
Erstelldatum07.01.2026
Haushaltsplan 2026 und Wirtschaftspläne der Eigenbetriebe einstimmig verabschiedet
Mit den Stellungnahmen der Fraktionssprecher Stefan Pretz (CDU), Jörg Haueisen (FBW), Reinhard Ihle (SPD), Peter Wieser (Bündnis 90/Die Grünen) und der Sprecherin der Gruppierung „Miteinander für Eppingen“ Dr. Tatjana Hilker hat der Gemeinderat in seiner öffentlichen Sitzung am 16. Dezember einstimmig den städtischen Haushaltsplan der Stadt Eppingen 2026 und die Wirtschaftspläne der städtischen Eigenbetriebe Stadtentwässerung und Energie- und Verkehrsbetriebe verabschiedet. Die Eckdaten des Haushalts 2026 sehen wie folgt aus:
Ergebnishaushalt 2026
| Gesamtbetrag der ordentlichen Erträge | 79.342.150 € |
| Gesamtbetrag der ordentlichen Aufwendungen | 81.249.750 € |
| Ordentliches Ergebnis | - 1.907.600 € |
| Gesamtbetrag der außerordentlichen Erträge | 1.010.200 € |
| Gesamtbetrag der außerordentlichen Aufwendungen | 0,00 € |
| Veranschlagtes Sonderergebnis | 1.010.200 € |
| Veranschlagtes Gesamtergebnis | - 897.400 € |
| Zahlungsmittelüberschuss | 2.302.700 € |
Finanzhaushalt 2026
| Gesamtbetrag der Einzahlungen aus Investitionstätigkeit | 11.287.100 € |
| Gesamtbetrag der Auszahlungen aus Investitionstätigkeit | 22.289.200 € |
| Verpflichtungsermächtigungen | 32.142.000 € |
| Gesamtbetrag der vorgesehenen Kreditaufnahmen | 4.390.900 € |
| Veranschlagte Änderung des Finanzierungsmittelbestandes | - 4.788.000 € |
Die Aufgaben des Eigenbetriebs Stadtentwässerung Eppingen (SEE) sind das im Stadtgebiet anfallende Abwasser der Eppinger Bevölkerung und der Betriebe abzunehmen, zu sammeln, zu reinigen und schadlos abzuleiten. Der Wirtschaftsplan der SEE für 2026 weist im Erfolgsplan ein Betrag von etwa 6,1 Millionen Euro auf. Investitionen in Höhe von rund 6,2 Millionen Euro sind für die Erschließung des Burgbergs in Richen und des Gewerbegebiets Weststadt IV, die Sanierung der Adelshofer Straße und der Kläranlage eingeplant.
Der Eigenbetrieb Energie- und Verkehrsbetriebe Eppingen (EVE) hat als Aufgabe Leistungen der Daseinsfürsorge für die Bevölkerung zu erbringen, insbesondere in den Bereichen zur Erzeugung erneuerbare Energien, Versorgung mit Wärme, Betrieb von öffentlichen Verkehrseinrichtungen sowie von Badeanstalten und die Beteiligung an den Stadtwerken. Weitere Aufgabe ist der Betrieb des Bürgerbusses in Eppingen. Der Wirtschaftsplan der EVE für 2026 weist im Erfolgsplan ein Volumen von rund 3,2 Millionen Euro auf. Investitionen sind in 2026 in Höhe von insgesamt knapp 7,2 Millionen Euro geplant. Hierbei sind insbesondere der Breitbandausbau in Elsenz und Adelshofen sowie eine Sanierung des Hallenbads berücksichtigt. Weiterhin sind für die Installation von PV-Anlagen und der Beteiligung an PV-Flächen circa 2,6 Millionen Euro vorgesehen.
Die Haushaltsrede des Oberbürgermeisters Klaus Holaschke sowie die Stellungnahmen des Gemeinderats können Sie dem Einleger in einer der ersten Ausgaben des Stadtanzeigers in 2026 entnehmen.
Antragsstellung für Fördergelder zur Sanierung des Hallenbads und der Hellberghalle wird einhellig unterstützt
Das neu aufgelegte Sonderprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“, kurz SKS, sieht eine Unterstützung für Kommunen vor, ihre Sportstätten von besonderer regionaler und überregionaler Bedeutung im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung zu erhalten und zu modernisieren. Die für den Projektaufruf 2025/2026 zur Verfügung stehenden Bundesmittel in Höhe von 333 Millionen Euro sind im Wirtschaftsplan des Sondervermögens Infrastruktur und Klimaneutralität der BRD veranschlagt. Die Förderung kann bis zu 45% der förderfähigen Kosten betragen.
Hallenbad Eppingen
Das Eppinger Hallenbad wurde im Jahr 1969 gebaut. 1987 erfolgte die Sanierung sowie ein Anbau mit Kinderschwimmbecken und Technikkeller. 2013 wurde eine Erneuerung der Technik durchgeführt. Bereits im Jahr 2018 und 2019 wurden Förderanträge im Rahmen von verschiedenen Programmen gestellt - leider ohne Erfolg. Das Bad wird für den Schul-, und Vereinssport von ca. 25.000 Personen pro Jahr genutzt und erfreut sich in Eppingen und in der Umgebung großer Beliebtheit.
Hellberghalle Eppingen
Die Sporthalle Hellberg wurde zusammen mit der Hellbergschule 1967 bis 1969 erbaut. Sie dient sowohl der Schule als auch verschiedenen Vereinen als Sporthalle und wird dadurch viel frequentiert. Sanierungswürdig, insbesondere aus energetischen Gesichtspunkten, sind das Dach, alle Außenwände mit Fenstern und Türen, die Lüftungsanlage, die Heizkörper, die sanitären Anlagen sowie alle Innenoberflächen, wie beispielsweise der Bodenbelag.
Um für beide Projekte die Möglichkeit einer Förderung zu nutzen, hat die Verwaltung Projektskizzen für beide Projekte –die Hellberghalle und das Hallenbad- im Rahmen der Interessenbekundung ausgearbeitet Der Gemeinderat beschloss einstimmig die Einreichung dieser Skizzen für das Förderprogramm des Bundes „Sanierung Kommunaler Sportstätten“ für die Sanierung der Sporthalle Hellberg und des Hallenbads in Eppingen. Die Entscheidung fasst der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags voraussichtlich bis Ende Februar 2026. Nach einem positiven Bescheid muss ein Antrag mit weiteren Unterlagen eingereicht werden. Danach kann die Sanierung bis spätestens 2030 erfolgen.
Die vollständigen Beratungsunterlagen finden Sie im Ratsinformationssystem.


