Rohrbacher Wegekreuze

"Zur Ehre Gottes"
Die Rohrbacher Wegekreuze

Zwölf Wegekreuze in und um Rohrbach am Gießhübel zeugen von der großen Frömmigkeit der katholischen Bevölkerung und der Sorge um ihr Seelenheil im 18. und 19. Jahrhundert.

Was im protestantischen Württemberg und in der reformierten Kurpfalz wenig zu sehen ist, sind diese Art religiöse Kleindenkmale, Wegekreuze, die in überwiegend katholischen Orten aufgestellt wurden zur Ehre Gottes, dem Andenken an Verstorbene und dem eigenen Seelenheil.

Neun Rohrbacher Wegekreuze wurden im 19. Jahrhundert errichtet, ein Zeichen der Volksfrömmigkeit in einer Zeit als Leben und Glauben noch eng miteinander verflochten waren. Das älteste Kreuz ist aus dem Jahr 1720 und stand unter der Dorflinde. Das jüngste Kreuz wurde 1923 neben der Marienkapelle errichtet.

Die Wegekreuze zeigen meist den Typ des Kruzifixes, des gekreuzigten Jesus, mit seiner trauernden Mutter Maria oder mit Maria als Madonna. Für sie ist meist eine Nische am Fuß des Kreuzes ausgespart, in der ihre Statuette steht. Ausgeführt wurden die Kreuze in Sandstein von örtlichen Steinhauern.

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