Stadt- und Fachwerkmuseum "Alte Universität"

Das Museum

Heute bietet das Haus, dass sich schnell zum kulturellen Zentrum der Altstadt entwickelte, dem Stadt- und Fachwerkmuseum "Alte Universität" über 800 Quadratmeter Ausstellungsfläche, einen würdigen und repräsentativen Rahmen.

Schwerpunkte der ständigen Sammlungen bietet vor allem die Darstellung der Entwicklung des Fachwerkbaus und der Stadtgeschichte. Ein wichtiger Teil der Museumsarbeit besteht in der Präsentation von vier Wechselausstellungen pro Jahr zur Gegenwartskunst und zu Themen der Regionalgeschichte.

Die Museumsabteilungen

Gewölbekeller: Zur Geschichte des Brauwesens in Eppingen Erdgeschoss: Kultursaal für Wechselausstellungen

1. Obergeschoss: Vor- und Frühgeschichte/Entwicklung der Stadt
2. Obergeschoss: Vom frühen Holzbau zum Fachwerk
                                  Die Eppinger Linien
3. Obergeschoss: Vorindustrielles Wohnen und Arbeiten
4. Obergeschoss: Flucht und Vertreibung/Eppinger Handwerk
Nebengebäude: EG und 1. OG: Geschichte und Feuerwehr

"Ich lege men Herz auf Gott"

Adolf Vielhauer - Bei den Bali in Kamerun

25. November 2021 bis 19. Februar 2022

Ich lege mein Herz auf Gott - Adolf Vielhauer bei den Bali in Kamerun

Ausstellungseröffnung am 25. November: wurde wegen Corona-Pandemie abgesagt

Die Ausstellung läuft bis 19. Februar 2022 und ist zu den regulären Öffnungszeiten des Stadt- und Fachwerkmuseums „Alte Universität“ immer dienstags bis sonntags von 14 bis 16 Uhr zu sehen. Für einen Ausstellungsbesuch gelten die aktuellen Corona-Verordnungen.
Unter Einhaltung der 2G-Regeln und vorheriger Anmeldung kann der Spaziergang mit Maria und Otto Vielhauer für eine begrenzte Personenzahl voraussichtlich stattfinden. Anmeldungen sind per Mail an j.blaser@eppingen.de oder telefonisch 07262/920-1118 möglich.

Wie übersetzt man die Heilige Schrift in eine Sprache, die keine Schrift kennt und deren Sprecher keinen Begriff für Glauben, Vertrauen oder Vergebung haben? Gustav Adolf Vielhauer (1880 – 1959), Sohn einer Eppinger Familie, fasste während seines Studiums der Theologie den Entschluss Missionar zu werden. Die Basler Mission schickte ihn 1906 ins Kameruner Grasland, nach Bali. Neben Missionsreisen im Land war seine Hauptaufgabe die Erforschung der Sprache der Bali, Mungaka, als Vorbereitung auf die Übersetzung der Bibel. Unterstützt wurde er dabei vor allem durch den einheimische Pfarrer Elisa Ndifon, der auch nach Deutschland reiste, um die Arbeit voranzubringen. Vielhauer war zwei Mal verheiratet - seine erste Frau Marie starb in Bali - und Familienvater. Drei seiner fünf Kinder wurden dort geboren. Im schwierigen Umfeld Kameruns – erst deutsche Kolonie, dann französisches und britisches Mandat – konnten für die Basler Mission dennoch Schulen und Kirchen entstehen. Vielhauer lebte im Spannungsfeld zwischen Europa und Afrika bis nach einem Heimaturlaub der Zweite Weltkrieg die Rückkehr unmöglich machte. Die Arbeit an der Bibelübersetzung führte er bis zu seinem Tod fort.
Sie haben an dem Termin bereits etwas vor? Dann besuchen Sie die Ausstellung bei einem Spaziergang mit Maria und Otto Vielhauer am 2. Dezember um 18 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos aber anmeldepflichtig, entweder per Mail an j.blaser@eppingen.de oder telefonisch 07262/920-1118.

"Ich müsste 100 Jahre alt werden"

Otto Konrad - Maler und Zeichner

17. März 2022 bis 1. Mai 2022

Der heimatverbundene Kürnbacher Maler, Zeichner und Kunsterzieher Otto Konrad (1924-1970) war für den Kraichgau und eine ganze Generation von Schülern am Eppinger Gymnasium eine prägende Figur. Dem umtriebigen Künstler mangelte es nicht an Ideen,
sondern an Zeit. In seiner kurzen Lebensspanne fertigte er zahlreiche Ölbilder, Skizzen und ganze Holzschnittzyklen, schuf Sgraffiti an Hauswänden, die noch heute an zahlreichen Gebäuden in Eppingen zu finden sind, drehte mit Schülern einen aufwändigen Film zum
Bauernkrieg, ließ die Requisiten dazu im Kunstunterricht herstellen, gestaltete und baute Umzugswagen für die Heimattage... bis er mit nur 46 Jahren völlig unerwartet verstarb.
Die Ausstellung zeigt in einer repräsentativen Auswahl viele Facetten des umfangreichen Werk Otto Konrads.

Die Ausstellung läuft bis 1. Mai 2022 und ist zu den regulären Öffnungszeiten des Stadt- und Fachwerkmuseums „Alte Universität“ immer dienstags bis sonntags von 14 bis 16 Uhr zu sehen.

Herzliche Einladung zur Ausstellungseröffnung „Ich müsste 100 Jahre alt werden“ von Otto Konrad, am Donnerstag den 17. März um 18 Uhr,  im Stadt- und Fachwerkmuseum Alte Universität

Begrüßung:         Oberbürgermeister Klaus Holaschke, Stadt Eppingen
Im Gespräch:        Museumsleiter Peter Riek mit Franz Kowarsch,
ehemals Schüler Otto Konrads
Es musizieren:    Benjamin Laxa und Felix Pfeffer, Horn, Musikschule Eppingen

Die Eröffnung findet unter Einhaltung der aktuellen Coronaverordnung statt. Es gilt die 3G-Regelung sowie FFP-Maskenpflicht.

 

 

Karl-Henning Seemann

Bildhauer und Zeichner

12. Mai 2022 bis 10. Juli 2022


Der Bildhauer und Zeichner Karl-Henning Seemann prägt mit seinen Skulpturen seit vielen Jahrzehnten zahlreiche Orte und Plätze im öffentlichen Raum und wurde dadurch weit über die Grenzen unseres Landes hinaus bekannt. Seine figürlichen Darstellungen lassen den Betrachter schmunzeln oder erschrecken, doch immer berühren sie durch ihre Menschlichkeit.

In der Eppinger Gartenschau werden fünf Plastiken des Bildhauers aus verschiedenen Werkphasen zu sehen sein. Parallel dazu stellt nun das Museum den Künstler mit großen und kleineren Bronzen, aber vor allem auch mit seinen weniger bekannten Zeichnungen vor, die immer vorbereitend und begleitend zur bildhauerischen Arbeit entstanden sind.

Karl-Henning Seemann, geb. 1934, war von 1974 bis 1999 Professor an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, lebt und arbeitet in Löchgau.

26. Künstlerfahrenfestival
"Roses", Hermann Försterling
21. Juli 2022 bis 3. Oktober 2022

Während der Gartenschau lässt Hermann Försterling seine Blumen in den Himmel über der Altstadt wachsen: Zwischen Pfeifferturm und der Alten Universität bilden zehn Fahnen mit einer Gesamtfläche von über 120 Quadratmetern ein Blumenmeer, das in das Museum einlädt, wo zahlreiche großformatige, hyperrealistische Ölbilder des 1955 in Gengenbach geborenen Künstlers gezeigt werden.

Försterling, der vor allem durch seine meisterlichen Heliogravuren bekannt wurde, studierte an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und lebt und arbeitet nun bereits seit mehr als 25 Jahren im Herzen der Eppinger Altstadt.

In den vergangenen Jahren widmete er sich fast ganz ausschließlich Blumenmotiven, die er in aufwändigster Lasurtechnik auf die Leinwand überträgt und so Bilder von großer Schönheit erzeugt - wahr und beunruhigend zugleich.

Zur Eröffnung des 26. Künstlerfahnenfestivals am Donnerstag, dem 21. Juli 2022, um 18 Uhr, sind Sie und Ihre Freunde herzlich eingeladen.
Begrüßung durch Oberbürgermeister Klaus Holaschke
Einführung durch Museumsleiter Peter Riek
Musik: Alexander Schindler, E-Piano, Musikschule Eppingen

Das Künsterfahnenfestival wird von der Kreissparkasse Heilbronn gefördert.

 

Es schweigt das Mühlrad

Technik und Romantik der Raußmühle

Vom 10. November 2022 bis Januar 2023

Über 700 Jahre lang rumpelten die Mühlsteine der Raußmühle und schufen die Grundlagen zur Ernährung der Eppinger Bürger, bis 1958 das Wasserrecht zugunsten der Bundesrepublik enteignet wurde. Die Gebäude zerfielen zu „einer unrestaurierbaren” Ruine. Heute ist die Mühle ein geförderter Teil des europäischen Kulturerbes mit einem großen Museum zur Geschichte des ländlichen Lebens.

Aber nur laufende Mühlen sind langfristig erhaltbar. Wann wird das Schweigen der Mühle enden, wann klappert der Rüttelschuh unter dem Trichter und drehen sich die Mühlsteine wieder? Zahlreiche Objekte erzählen die Geschichte der Mehlherstellung, die bereits vor mehr als 10.000 Jahren mit der Sesshaftwerdung des Menschen begann.

Erleben Sie stattdessen einen virtuellen Rundgang durch die Ausstellung zusammen mit Museumsleiter Peter Riek und Frank Dähling »

 

Kontakt
Alte Universität

Altstadtstraße / Fleischgasse 1
75031 Eppingen

Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen von 14 bis 16 Uhr 

Eintritt frei

Schließtage:
24./ 25./ 26. und 31. Dezember
1. und 6. Januar

Ihr
Ansprechpartner

Peter Riek
 

Tel.: 07262/920-1151
Fax: 07262/920-8-1151

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