Weitere Führungen

Stadt- und Museumsführungen sind in Eppingen wieder möglich

Mit den sinkenden Corona-Inzidenzen im Heilbronner Landkreis lässt die Corona-Verordnung Stadt- und Museumsführungen in Eppingen wieder zu. Diese sind ab sofort buchbar. Die Teilnehmerzahl einer Führung ist auf maximal 20 Personen inklusive Gästeführer beschränkt. Teilnahmeberechtigt sind genesene, vollständig geimpfte oder negativ getestete Personen. Der Test darf zum Zeitpunkt der Stadtführung nicht älter als 24 Stunden sein.

Bei Rückfragen oder Buchungsinteresse stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen der Tourismusabteilung gerne zur Verfügung, Sandra Wickenhäuser, Tel. 07262 920-1155 und Madlin Kraus, Tel. -1503.

Weitere Informationen sowie Preise können Sie unter www.eppingen.de/freizeit/fuehrungen einsehen.

Wandern Sie auf den Spuren des „Türkenlouis“

Die Eppinger Linien waren eine befestigte Verteidigungslinie, die von Weißenstein bei Pforzheim über Eppingen bis nach Neckargemünd reichte. Sie wurde in den Jahren 1695 bis 1697 durch den Markgrafen Ludwig Wilhelm von Baden, auch „Türkenlouis“ genannt, errichtet, um die zerstörerischen französischen Feldzüge im Pfälzischen Erbfolgekrieg (1688-1697) zu unterbinden.

Der Weg führt teilweise über einen Premiumwanderweg, vorbei an einzelnen Stationen, denen durch die Gestaltung des Bildhauers Hinrich Zürn eine besondere Aufmerksamkeit zukommt.

Führung
Dauer: ca. 180 Minuten
Maximale Teilnehmerzahl:
nach Absprache (nur eine Gruppe möglich)
Kosten: 100 €

Ein eindrucksvoller Zeuge der Geschichte und Kultur der jüdischen Gemeinde Eppingens.

Mit seinen vielfältigen und zum Teil einzigartigen Grabsteinen ist der 41 Ar große jüdische Verbandsfriedhof eine Besichtigung allemal wert. Erfahren Sie Näheres zur Entstehungsgeschichte des heutigen Denkmals und entdecken Sie seltene Abbildungen biblischer Szenen. Männliche Personen haben bei dieser Führung eine Kopfbedeckung zu tragen.

Führung
Dauer: ca. 60 Minuten
Maximale Teilnehmerzahl: 30 Personen
Kosten: 60 € pro Gruppe

Raußmühle Eppingen – Archiv für
die Geschichte des ländlichen Lebens

Das klassische Mühlengehöft mit seinen verschiedenen Wohn- und Wirtschaftsgebäuden ist ein gelebtes Gesamtkunstwerk, das die vielschichtigen Zusammenhänge von Mensch, Tier, Pflanze und Landschaft rekonstruiert und erfahrbar macht und wurde 1334 erstmals erwähnt.

Weit über die Region hinaus bekannt sind vor allem die Sammlungen des Archivs zur Geschichte des ländlichen Lebens, die von Mausefallen vom Mittelalter bis zur Gegenwart, über Maltersäcke und Brettstühle bis zu Schlössern und Schlüsseln reichen. Eine translozierte Rauchküche aus dem Besitz der Familie Uhland vermittelt einen nachhaltigen Eindruck vom mittelalterlichen einfachen Leben.

Führung
Dauer: nach Absprache
Minimale Teilnehmerzahl: 10 Personen
Kosten: 7 € pro Person /
15 € pro Person inkl. Vesper

Zeugnisse für Religion und Glauben
im Herzen der Altstadt

Direkt neben der Katholischen Stadtpfarrkirche „Unserer Lieben Frau“ befindet sich das kirchliche Museum für Zeugnisse des religiösen Volksglaubens. Die umfangreiche Sammlung von Friedbert Andernach und Pfarrer Dr. Wolfgang Baunach zeigt, wie Religion und Glauben in der Vergangenheit praktiziert und gelebt wurden. Neben der Fülle an Kultgegenständen wie Votivtafeln, Hinterglasbildern, Armakreuzen und vieles mehr finden sich auch viele Objekte, die nicht nur die katholische Tradition, sondern auch den evangelischen und jüdischen Glauben repräsentieren.

Führung
Dauer: ca. 60 Minuten
Maximale Teilnehmerzahl: 20 Personen
Kosten: 40 € pro Gruppe

Info/Buchung
Museumsleiter Herr Harald Geier,
Tel. 07262-4908
Email: haraldgeier(at)online.de
Oder über das Kath. Pfarramt, Tel. 07262-2219

Gerne können Sie das Museum auch ohne Führung bei freiem Eintritt besuchen.
Öffnungszeiten: jeweils sonntags in den Monaten April bis Oktober von 14-16 Uhr

Eine Privatsammlung von Reinhold Sack mit
zahlreichen Objekten und Zeugnissen einer
verschwundenen Welt.

Neben gusseisernen Öfen und Bügeleisen findet sich eine große Sammlung von Wanduhren, Schrankuhren, Armbanduhren, Taschenuhren bis hin zur Schwarzwälder Kuckucksuhr und der kompletten Werkstatt des Eppinger Uhrmachers Fritz Hoffmann. Erleben sie weitere Ausstellungsstücke von über zehn Handwerksberufen wie der Küferei, der Wäscherei, vom Backen, aber auch vom ehemaligen Eppinger Kino und vielem mehr.
Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Welt des Kindes mit Kinder- und Puppenwagen, unterschiedlichen Blechspielzeugen und Figuren, die liebevoll arrangiert einen Einblick in einstige Kinderträume geben.

Führung
Dauer: ca. 90 Minuten
Maximale Teilnehmerzahl:
ab 8 bis max. 30 Personen
Kosten: Spende nach Rücksprache

Info/Buchung unter Tel. 07262-7280
Herr Reinhold Sack, Eichgasse 1, 75031 Eppingen

Wussten Sie, dass Kleingartach als nördlichste Stadt des Herzogtums Württemberg einmal württembergische Amtsstadt war und bis zum Beginn des 19. Jh. als Hauptort des Heuchelberger Stabs (mit Niederhofen und Stetten a.H.) einen Abgeordneten auf den württembergischen Landtag nach Stuttgart schicken durfte?

Der Stadtcharakter einer verhältnismäßig kleinen Ortschaft ist ein regionales Alleinstellungsmerkmal – überzeugen Sie sich selbst und betrachten Sie bei diesem historischen Rundgang durch den Ortskern interessante Sehenswürdigkeiten, wie die Martinskirche von 1468 oder die Kelter von 1474, Fachwerkhäuser und Reste der alten Stadtbefestigung.

Führung
Dauer: ca. 90 Minuten
Maximale Teilnehmerzahl: 30 Personen
Kosten: 60 € pro Gruppe

Grenzsteine erzählen Geschichte

Von 209 noch vorhandenen Grenzsteinen entlang der Kleingartacher Gemarkung, die in weiten Strecken die ehemalige Landesgrenze zwischen Baden und Württemberg darstellt,
wurden 45 beschädigte Steine restauriert und entlang des Naturdenkmals Birnbaumallee neu präsentiert.

Erfahren Sie bei dieser Führung im Hardtwald an der Gemarkungsgrenze zwischen Kleingartach und Eppingen mehr über die Hintergründe zu den verschiedenen Arten von Grenzsteinen.

Weiterführende Infos:
www.huk-kleingartach.de/grenzsteinpfad/

Führung
Dauer: ca. 90 Minuten
Maximale Teilnehmerzahl: 30 Personen
Kosten: 60 € pro Gruppe

Der Weidenlehrpfad am Seebach
Kleingartach besteht aus alten Weiden
und 56 neu angepflanzten Weidensorten.

Zentraler Punkt ist ein Weidenpavillon, umgeben von Weidenportalen und lebendigen Zäunen, Weideninstallationen und Skulpturen sind über eine Wegstrecke von ca. 250 m verteilt und teilweise begehbar. Die Besucher erhalten Fachwissen über die Weide und das Flechterhandwerk, das zum Immatriellen Kulturerbe zählt. Am Ende des Pfades befindet sich die Weidenkirche. Dort finden bei schönem Wetter Gottesdienste, Hochzeiten oder Taufen statt. Der Lehrpfad ist bequem von allen Richtungen ganzjährig und barrierefrei zu erreichen.

Führung
Dauer: ca. 45 Minuten
Maximale Teilnehmerzahl: 20 Personen
Kosten: 60 € pro Gruppe

Info/Buchung: Frau Weissert-Hartmann
Tel. 07138/67072
www.kleingartacher-weidenlehrpfad.de

Vom Rathausplatz Mühlbach beginnt der 2010 eingeweihte erste Abschnitt des Sandsteinlehrpfads und führt über die innerörtliche Parkanlage.

An verschiedenen Stationen ist das Brechen des Sandsteins und die Verarbeitung bis hin zur fertigen Balustrade zu sehen. 2017 konnte der zweite Abschnitt eingeweiht werden. Dieser führt im Anschluss entlang der Gärten bis zur Hauptstraße und präsentiert Skulpturen der örtlichen Künstler. Der sich anschließende dritte und letzte Abschnitt führt weiter bis hoch zu den Steinbrüchen.

In Kombination mit dem Steinhauermuseum
Dauer: ca. 120 Minuten
Maximale Teilnehmerzahl: 30 Personen
Kosten: 80 € pro Gruppe

Schon seit Generationen werden auf dem Hof von Klaus und Rose Holtz in Mühlbach die eigenen Früchte zu Bränden verarbeitet. Neben den klassischen edlen Bränden werden auch sortenreine Streuobstbrände destilliert und aus wilden hofeigenen Beeren aromatische Liköre hergestellt.

Vor einigen Jahren wurde der Kraichgau-Gin kreiert, der schon viele Anhänger gefunden hat.

Auf Ihrem Hof bieten sie auch Destillatsverkostungen an. Nach einer Brennereiführung und einem kleinen Vesper können die Besucher in geselliger Runde die Produkte der Brennerei verkosten und erfahren Interessantes und Wissenswertes über Brände und Liköre.

Teilnehmerzahl: 8-15 Personen
Kleine Verkostung
(3 Brände, 3 Liköre, Gin, Imbiss, Wasser),
Dauer ca. 2 Stunden = 15 € pro Person

Große Verkostung
(5 Brände, 5 Liköre, Gin, kleines Vesper, Wasser)
Dauer ca. 4 Stunden = 22 € pro Person

Kontakt:
Klaus und Rose Holtz, Hauptstr. 39,
75031 Eppingen-Mühlbach
Tel. 07262/5428 oder 0160/7879386

brennereiholtz(at)t-online.de
www.brennerei-holtz.de

Auch unseren kleinen Besuchern sind spannende Entdeckungstouren geboten!

…Für Kindergärten und Grundschulen:

  • Als Oma noch ein Kind war
    Wie lebten die Eppinger Kinder früher?
    Unsere Oma führt durch die Altstadt und erzählt vom damaligen Alltag.
  • Eppingen von unten bis oben
    Vom Gewölbekeller geht es hoch über die Dächer der Stadt. Welche Funktion hatten die Keller in der Altstadt und weshalb baute man den Pfeifferturm?
  • Es brennt in der Altstadt
    Wo hat es in der Altstadt gebrannt und wie wurden diese Brände gelöscht?
    mit der Kaufmannsfrau durch’s Museum Mammutstoßzahn, Turmuhr, Fachwerkbau, Motorradsalto auf dem Hochseil und weitere Besonderheiten warten auf ihre Entdeckung.
  • Mit der Metzgerstochter Irma Hofmann rund um den Marktplatz
    Mit einer echten Metzgerstochter geht es in den einzigen Eppinger Torfkeller, durch die alte Reichsstraße zum badischen Großherzog bis hin zum Pfeifferturm.
  • Stadtluft macht frei – Eppingen im Mittelalter
    Auf mittelalterlicher Spurensuche durch die Altstadt
  • Ungewöhnliche Orte
    Du kennst die Eppinger Altstadt? Bist Du Dir sicher? Wetten, dass Du auf diesem Streifzug noch Orte entdecken wirst, wo Du vorher noch nie warst? Du glaubst das nicht? Na gut, dann komm einfach mit und lass Dich überraschen

…Für weiterführende Schulen:

  • Auf den Spuren jüdischen Lebens
    Hier werden die Schicksale einzelner jüdischer Familien sowie ihre Häuser und Geschäfte vorgestellt, dazu die Synagoge und das jüdische Jordanbad besichtigt
  • Der jüdische Friedhof
    Interessantes über jüdische Bestattungsrituale und Grabstellen mit vielfältigen Symbolen
  • Die Stadt im Mittelalter
    Mittelalterliche Stadtgeschichte und ihre Zeugen werden bei diesem Rundgang aufgespürt und erklärt
  • Eppingen’s Sehenswürdigkeiten
    Erkundung vieler Sehenswürdigkeiten wie das Baumann’sche Haus, Alte Universität, Ratsschänke, Alte Synagoge, Altstädter Kirche…
  • Unsere Kirchen
    Was und wo glaubten die Eppinger früher? Welche Rolle spielte die Kirche und was ist das Besondere der Eppinger Kirchen?
  • Vom Baum zum Haus: Fachwerkbau
    Die Fachwerkhäuser sind der ganze Stolz der Eppinger Altstadt. Wie wurden diese gebaut und welche Stilmerkmale besitzen sie?
  • Geo-caching
    Mit dem GPS-Gerät und einem Blatt voller >Aufgaben können Sie Eppingen auf einer Schatzsuche erkunden. Der Tresor lässt sich jedoch nur öffnen, wenn alle Aufgaben gelöst sind.

Führung
Dauer: ca. 60 – 90 Minuten
Maximale Teilnehmerzahl:
30 Personen zzgl. Betreuungsperson
Kosten: 60 € pro Gruppe

Anfrage
Stadtführung

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Sandra Wickenhäuser
Sachbearbeiterin

Tel.: 07262/920-1155
Fax: 07262/920-8-1155

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