Aufgrund der dynamischen Verbreitung des Corona-Virus ist zum Schutz der Bevölkerung ein unverzügliches, entschlossenes Vorgehen notwendig. Es bedarf weitreichender Maßnahmen zu Kontaktreduzierungen, um eine unkontrollierte, schnelle Ausbreitung des Virus zu verhindern.
Die Stadt Eppingen appelliert daher an alle Bürgerinnen und Bürger, die nachstehend aufgeführten Maßnahmen und Vorkehrungen umgehend umzusetzen.
Auch wenn sich die Ereignisse in den letzten Tagen überschlagen, werden wir versuchen Sie hier stets auf dem Laufenden zu halten.
Nachstehend finden Sie alle wichtigen Informationen.

Kreisimpfzentrum in Ilsfeld startet am 22. Januar

Seit Ende Dezember 2020 erfolgen die ersten Impfungen gegen COVID-19 in den zehn Zentralen Impfzentren (ZIZ) in Baden-Württemberg. Ab dem 22. Januar nehmen die rund 50 Kreisimpfzentren (KIZ) in allen Stadt- und Landkreisen in Baden-Württemberg Ihre Arbeit auf.

Das Kreisimpfzentrum des Landkreises Heilbronn ist in der Tiefenbachhalle in Ilsfeld-Auenstein eingerichtet. Auch hier startet der Betrieb am 22. Januar.

Da der Impfstoff noch sehr knapp ist, können in den ersten Wochen voraussichtlich weniger als 200 Personen pro Woche geimpft werden. Das Impfzentrum wird deshalb auch nur an einem Wochentag geöffnet sein.

Termine für eine Impfung im KIZ in Ilsfeld können voraussichtlich ab dem 18./19. Januar telefonisch unter der Nummer 116 117 oder auf der zentralen Webseite unter www.impfterminservice.de vereinbart werden.

Aufgrund der großen Nachfrage dürften die wenigen Termine schnell vergeben sein. Es können keine Termine vor Ort oder über die Corona-Hotline des Landkreises vereinbart werden.

Wer ohne Termin im KIZ erscheint, kann nicht geimpft werden.

Zusätzlich zu den Impfzentren sind mobile Teams unterwegs, um Menschen zu erreichen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, zum Beispiel in Alten- und Pflegeheimen. Mittelfristig soll die Impfung bei den Hausärzten stattfinden.

Die Impfung gegen COVID-19 erfolgt schrittweise, denn zuerst müssen die Menschen geschützt werden, die das höchste Risiko haben. Die Reihenfolge der Impfungen ist in einer Rechtsverordnung des Bundesgesundheitsministeriums festgelegt, die auf der Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission beim Robert Koch-Institut (RKI) aufbaut. Demnach werden jetzt im ersten Schritt unter anderem Personen geimpft, die das 80. Lebensjahr vollendet haben, die in Pflegeheimen betreut werden oder tätig sind, oder auch Personal auf Intensivstationen, in Notaufnahmen und Rettungsdiensten. Die Zugehörigkeit zur impfberechtigten Gruppe muss vor Ort anhand eines Ausweisdokumentes oder einer Arbeitgeberbescheinigung nachgewiesen werden.

Allgemeine Informationen zur Corona-Impfung, eine Übersicht der Reihenfolge der Impfungen sowie weiterführende Informationsmöglichkeiten sind unter www.landkreis-heilbronn.de/coronavirus abrufbar. Ausführliche Informationen mit häufig gestellten Fragen und Antworten hat das Land Baden-Württemberg unter https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/fragen-und-antworten-rund-um-corona/faq-impfzentren/ zusammengestellt.

Hier geht es zu den Fragen und Antworten auf der Serviceseite des baden-württembergischen Sozialministeriums: https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/faq-tests-fuer-reiserueckkehrer/

 

Regelungen für Ein- und Rückreisende

Die Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne stellt sicher, dass durch Einreisen aus Risikogebieten in die Bundesrepublik Deutschland nicht zusätzliche Impulse für das inländische Infektionsgeschehen geschaffen werden und neue Infektionsherde durch Ein- und Rückreisende entstehen. Zum 23. Dezember 2020 tritt eine neue Verordnung in Kraft.

Dann führt der kleine Grenzverkehr bei überwiegend touristischen Gründen oder zu Zwecken des Einkaufs zu einer Quarantänepflicht. Also können Baden-Württemberger*innen nicht in der Schweiz Ski fahren oder nach Frankreich zum einkaufen fahren, ohne sich danach in Quarantäne begeben zu müssen. Auch Schweizer*innen und Franzosen dürfen nur noch mit triftigem Grund ohne Quarantänepflicht einreisen. Einkaufen und touristische Ausflüge und Reisen in Deutschland sind kein triftiger Grund.

Die Regelung ermöglicht weiterhin quarantänefreie Einreisen aus beruflichen, dienstlichen, geschäftlichen, schulischen, medizinischen oder familiär bedingten Gründen. Auch transnationale Paare ohne Trauschein können sich weiterhin gegenseitig im Rahmen der 72-Stunden-Regel besuchen.

Infizierte Patienten oder Coronavirus-Verdachtsfälle werden primär telefonisch oder evtl. per Video-Sprechstunde behandelt. In diesen Gesprächen werden wir Ihnen alle weiteren Maßnahmen mitteilen.

Kommen Sie bitte nicht ohne telefonische Voranmeldung in die Praxis. Die Kinder- und Jugendärzte nehmen eine strikte räumliche und zeitliche Trennung von Patienten mit Infekt-Symptomen und anderen Patienten vor.

Vorsorgetermine und notwendige Impfungen der Grundimmunisierung bei Säuglingen und Kleinkindern führen wir soweit möglich zeitgerecht durch. Vorsorgen und andere Termine bei älteren Kindern, Gespräche und andere nicht dringliche Termine werden eventuell verschoben. Nehmen Sie hierzu mit Ihrer Praxis Kontakt auf.

Rezepte, Überweisungen und Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen können aktuell auch ohne Untersuchung ausgestellt werden. Wir werden Ihnen diese Dokumente per Post zusenden oder spezielle Abholzeiten vereinbaren.

Bitte kommen Sie mit Ihren Kindern zu notwendigen Terminen nur mit einer Begleitperson und ohne gesunde Geschwister. Halten Sie auch in der Praxis die empfohlenen Mindestabstände zu anderen Personen ein (insbesondere im Wartebereich). Personen der Risikogruppe über 60 Jahre oder Geschwister mit schwerwiegenden chronischen Erkrankungen sollten möglichst nicht in unsere Praxen kommen.

Das direkte Aufsuchen der Kinderklinik sollte auf jeden Fall unterbleiben. Hier liegen schwerst kranke Kinder, die es zu schützen gilt. Der Notdienst der Kinder- und Jugendärzte wird wie bisher in den Notdiensträumen der Heilbronner Kinderklinik zu folgenden Zeiten durchgeführt:
Montag bis Freitag von 19 bis 22 Uhr, Wochenende und Feiertage von 8 bis  22 Uhr.

Wenn Ihr Kind krank ist oder Sie sich Sorgen machen, melden Sie sich bitte in der Praxis. Natürlich werden weiterhin alle Krankheiten Ihrer Kinder der Dringlichkeit entsprechend in unseren Praxen behandelt. Wir sind weiterhin der erste Ansprechpartner für Sie.

Eppingen, 30. März 2020

 

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg hat auf seiner barrierefreien Website Informationen zu

  • den wichtigsten Fragen zur aktuellen Corona-Verordnung
  • finanziellen Hilfen, zum Beispiel für Start-Ups, Liquiditätshilfen, steuerliche Erleichterungen, Kurzarbeitergeld
  • weiteren Unterstützungsmaßnahmen, beispielsweise für Kultur- und Kreativschaffende, Solo- und Kleinstselbstständige, Ausbildungsbetriebe, Tourismuswirtschaft,
  • sowie Informationen für Unternehmen und Beschäftigte wie Arbeitsrecht, Arbeitnehmerüberlassung, Arbeitsschutz,

zusammengestellt.

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Ab 7. September 2020 in Betrieb
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