Kaufland & Co locken regelmäßig Kunden aus dem ganzen Umland nach Eppingen

Die Bürgerbefragung macht deutlich: Die stärksten „Zugpferde“ Eppingens sind die großen Lebensmittelmärkte am Ort
Ca. 82 Prozent und somit der Großteil der Befragten kauft Lebensmittel am häufigsten in Eppingen ein. Andere Orte spielen selbst bei den Umlandbewohnern nur eine stark untergeordnete Rolle. Diese überaus hohe Kundenbindung verdeutlicht die Wichtigkeit zeitgemäßer Lebensmittelangebote für eine Stadt. Auch für die Umlandbewohner stellen die Lebensmittelmärkte in Eppingen (v. a. Kaufland,  Edeka, Aldi, Lidl) das wichtigste „Zugpferd“ dar, da sie größer und attraktiver sind als die Nahversorgung in den Umlandkommunen. Insbesondere die Kaufland-Erweiterung hat sich hier positiv ausgewirkt.
Zu diesem Ergebnis kommt eine Bürgerbefragung, die die Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung mbH (GMA) im Frühjahr 2014 im Auftrag der Stadt Eppingen durchgeführt hat. Mit einem Rücklauf von 1.664 auswertbaren Fragebögen ist sie als äußerst repräsentativ einzustufen und liefert daher belastbare Erkenntisse über das aktuelle Einkaufsverhalten der Bürger in Eppingen und im Umland (von Weiler bis Zaberfeld und von Landshausen bis Stetten a. H.). Darüber hinaus gibt sie aber auch Aufschluss über Wünsche und Anregungen der Bürger zur Weiterentwicklung des Einkaufsstandortes Eppingen. In dieser und zwei weiteren Folgen werden ausgewählte Ergebnisse der Befragung vorgestellt.
Ca. 87 Prozent der Eppinger kaufen mindestens einmal pro Woche Lebensmittel in ihrer Stadt ein, immerhin mehr als die Hälfte der Umlandbewohner (ca. 54 Prozent) tun dies ebenfalls. Die Lebensmittelmärkte in Eppingen spielen also auch für das Umland eine große Rolle, lediglich ca. 11 Prozent der Umlandbewohner kaufen Lebensmittel so gut wir gar nicht in Eppingen ein. Ein Wermutstropfen bleibt aber dennoch: So fahren die Befragten mehrheitlich (ca. 63 Prozent) gezielt die Lebensmittelmärkte an und verbinden dies nie oder nur selten mit einem Besuch der Eppinger Innenstadt. Ein stärkerer Austausch wäre durchaus wünschenswert, um positive Effekte für den Facheinzelhandel in der Innenstadt zu erzielen. Die GMA rät daher, die Kundenbindung am Standort Eppingen insgesamt langfristig zu festigen, indem die Lebensmittelmärkte als wichtigste Magnetbetriebe weiter modernisiert werden. Gleichzeitig sollten aber aktiv Maßnahmen ergriffen werden, um  Austauscheffekte zwischen den Lebensmittelmärkten und der Innenstadt zu fördern. Dies kann beispielsweise durch eine bessere Beschilderung oder gemeinsame Marketingaktionen erfolgen.  
Alle Befragungsergebnisse und die daraus abgeleiteten Handlungsempfehlungen der GMA lassen hier nachlesen.

Internetveröffentlichung: 22.08.2014

Freitag, 22. August 2014 11.50 Uhr