Zuwendung aus dem städtischen Corona-Spendenkonto an soziale Einrichtungen

Oberbürgermeister Klaus Holaschke sagt allen Unterstützern Dankeschön

Obwohl erst vor kurzem eingerichtet konnten schon beachtliche Zahlungseingänge auf dem städtischen Corona-Spendenkonto verzeichnet werden. „Ich freue mich sehr, dass diese Aktion in der Bevölkerung als außerordentlicher Akt der Solidarität so gut angenommen wird“, betont Oberbürgermeister Klaus Holaschke. Über 6 000 Euro haben Privatpersonen und Institutionen auf das Spendenkonto überwiesen. Rund 4 000 Euro hat die Stadt in den letzten Tagen an soziale und gemeinnützige Einrichtungen ausgeschüttet. Der Eppinger Tafelladen sowie die evangelische und katholische Sozialstation erhielten eine Spende in Höhe von jeweils 1 000 Euro. Und an die Helfer vor Ort wurden 750 Euro überwiesen. Außerdem bekommen die beiden Senioren-Pflegeheime in Eppingen von der Stadt jeweils drei Tablets, damit die Bewohner zumindest digital mit ihren Familien in Kontakt bleiben können. „Mit der Corona-Krise sind die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter gerade im sozialen Bereich deutlich schwieriger und aufwändiger geworden, verbunden mit einem höheren Gesundheitsrisiko – auch für die Angehörigen. Und dennoch lassen sie ihre Patientinnen und Patienten in dieser Zeit nicht alleine“, so Klaus Holaschke.
Leitgedanke ist „Helfen wo geholfen wird“
Die aktuelle Corona-Lage mit den Maßnahmen, die dazu dienen, das zur Pandemie ausgewachsene Virus auszubremsen, machen sich in der Wirtschaft und für die Bevölkerung spürbar. Arbeitslosigkeit und Kurzarbeitergeld, aber auch häusliche Quarantäne und im schlimmsten Fall der Verlust von geliebten Menschen zeigen, wie stark SARS-CoV-2 in das tägliche Leben eingreift. In diesen außerordentlich schwierigen Zeiten ist es besonders wichtig, dass niemand allein gelassen wird. Bund und Länder haben ein milliardenschweres Finanzpaket auf den Weg gebracht und auch Erleichterungen bei der Bearbeitung von Anträgen, sei es die Corona-Soforthilfe oder auch bei der Gewährung von Grundsicherung, eingeführt. Und innerhalb kürzester Zeit haben sich viele engagierte Menschen gefunden, die ihren Mitmenschen unter die Arme greifen möchten, so zum Beispiel beim Einkauf für den täglichen Bedarf oder auch wenn es sonst klemmt. Auch finanzielle Hilfe wird vielfach benötigt. Die Stadt Eppingen hat deshalb ein Konto für Corona-Spenden eingerichtet. Damit können Spendenbescheinigungen für die jährliche Steuererklärung ausgestellt werden. Der Weg ist ganz einfach: Spendengelder werden auf ein Bankkonto der Stadt Eppingen überwiesen. Wichtig ist es dabei, den Verwendungszweck „Corona-Eppingen“ und, wenn gewünscht, ein konkretes Projekt anzugeben. Die so überwiesenen Spendengelder werden in voller Höhe an die Zielempfänger durchgereicht und die Spendenbescheinigungen werden unaufgefordert zugestellt. Grundsätzlich sieht die Stadt Eppingen Institutionen und private organisierte Nachbarschaftshilfen als Spendenempfänger, wenn ein konkretes Hilfsprojekt vom Spender nicht festgelegt ist. Zeitnah wird die Verwendung der Spenden von der Stadtverwaltung veröffentlicht.
Bankverbindungen der Stadt Eppingen:
Kreissparkasse Heilbronn, IBAN: DE44 6205 0000 0020 0007 36, BIC: HEISDE66XXX
Volksbank Kraichgau, IBAN: DE09 6729 2200 0000 0323 01, BIC: GENODE61WIE