Weitere Trockenmauersanierung in Eppingen

Stadt investiert 200.000 Euro in Artenvielfalt von Flora und Fauna

Nach der Trockenmauer „Bienhälde“ wird nun die Trockenmauer „Kleiner Hellberg“, gegenüber dem jüdischen Friedhof saniert. Damit sichert die Stadt Eppingen in einem weiteren ökologischen Projekt den Lebensraum von zahlreichen wärmeliebenden Pflanzen und Tieren, die in sonnenexponierten Lagen die bodengefüllten Mauerschlitze besiedeln.

Mit der Sanierungsmaßnahme wird die Standsicherheit der Mauer erhöht, indem der Wurzeldruck minimiert wird. Dafür wird der bestehende Bewuchs mit kleineren Pflanzen ersetzt wird. Ferner wird die steile Böschung ins Hinterland abgeflacht.

Auf einer Länge von rund 75 Metern besteht die Mauer zum größten Teil aus Sandsteinkrustenplatten. Auf den restlichen 25 Metern ist sie als klassische Sandsteinmauer ausgebildet. Mit diesen Beschaffenheiten kann das Projekt in einzelnen Abschnitten, die noch festzulegen sind, ausgeführt werden. Die Projektkosten sind mit 200.000 Euro angesetzt.

Mit den Planungsleistungen war das Landschaftsarchitekturbüro Hink aus Schwaigern-Massenbach beauftragt.