Schattenbäume und mobile Schirme gegen sengende Sonne

Hitze und Sonnenschein, damit konnten die beiden letzten Sommer immer wieder Rekorde brechen. Dass dies nicht Ausnahmeerscheinungen, sondern Folgen einer Klimaerwärmung sind, legen generell ganzjährig gestiegene Temperaturen nahe. Dies hat die Stadt Eppingen dazu bewogen, zusammen mit dem Planungsbüro Planorama aus Berlin das Gartenschaugelände mit Blick auf kühlende Schattenplätze zu betrachten. Im Fokus standen insbesondere die Gegebenheiten während der Veranstaltung mit vielen Besuchern, aber für die Zeit nach 2021 hat Planorama weitere Schattenbereiche ausgearbeitet.

Zusätzliche Bäume und mobile Schirme auf der Holzterrasse am neuen Stadtweiher, am Spielplatz bei der Steingasse und in den Bahnhofswiesen werden nun die Neupflanzung von 300 Bäumen ergänzen. „Sie alle werden schöne Schattenspender sein,“ stellte Landschaftsarchitektin Katja Erke von Planorama in ihrem Vortrag fest.

Gerade im Veranstaltungsjahr werden mobile Sonnenschirme eine wichtige Rolle spielen, da bei Bäumen das Wachstum erst drei bis fünf Jahre nach der Pflanzung einsetzt. Um bei den neuen Schattenbäumen einen gewissen Vorsprung zu erreichen, werden größere Qualitäten gesetzt. Vorgesehen sind große Baumarten wie Weiden und Erlen in den Bereichen der Gewässerrenaturierung, die mit Ulmen ergänzt werden. Hinzu kommen Eichen, Hainbuchen und amerikanische Eschen – amerikanische, weil sie resistenzfähig sind. Die außerplanmäßigen Kosten von 74.000 Euro für mehr Schatten bleiben im Kostenrahmen für die Daueranlagen.

Eppingen, 24. Februar 2020

Bürgermeisteramt Eppingen

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