Netze BW spendet eingespartes Porto an die Lebenshilfe Eppingen 

Haushalte übermitteln ihren Stromverbrauch online

 Die Netze BW ruft seit dem vergangenen Jahr dazu auf, ihr den Stand des Stromzählers nicht mehr per Post, sondern mittels elektronischer Medien mitzuteilen. Als Anreiz verspricht der Netzbetreiber, das dadurch eingesparte Porto einer gemeinnützigen Einrichtung vor Ort zu spenden. Dieses Versprechen wurde am vergangenen Mittwoch, 11. September eingelöst. Den stolzen Betrag von 2.113,65 Euro übergab Netze BW-Geschäftsführer Dr. Martin Konermann der Lebenshilfe Eppingen. Die Vorsitzende Brigitte Hilker nahm in Anwesenheit von Oberbürgermeister Klaus Holaschke den Spendenscheck entgegen. „Wir freuen uns über jeden zusätzlichen Euro, der uns und unsere Arbeit unterstützt“, bedankte sich Hilker bei allen Haushalten, die ihren Zählerstand online mitgeteilt und somit zur Spende beigetragen hatten. „Der Verein Lebenshilfe leistet seit Jahrzehnten segensreiche Arbeit für unsere Stadt“, freute sich auch das Stadtoberhaupt, gleichzeitig Vorsitzender der Stiftung Lebenshilfe, über für die Spende. „Nicht zuletzt durch die Lebenshilfe Eppingen sind behinderte Menschen auch in Eppingen zum gewohnten Bild und zum Gesicht unserer Stadt geworden; sie stellen eine Bereicherung für unsere Gesellschaft dar, weil sie vom Rand näher zur Mitte hingerückt sind“, so Holaschke weiter.

Etwas aus der Portokasse bezahlen – von dieser normalerweise eher negativ gemeinten Redewendung kann es durchaus auch eine positive Variante geben. Wie im Falle der Netze BW-Aktion „Zählerstand online erfassen“, bei der in Eppingen über 2.100 Euro zusammenkamen. „Unser Ziel ist es, mehr und mehr von der postalischen Datenübermittlung abzurücken“, erklärt Netze BW-Geschäftsführer Dr. Martin Konermann. „Darum bieten wir verschiedene zeitgemäße Wege an, um die Angaben ohne große Umstände durchgeben zu können.“ Dadurch sparen die Kunden Zeit und die Netze BW optimiert die Qualität ihrer Datenerfassung. Und obendrein wird ein Beitrag zum Umweltschutz geleistet. Denn der Verzicht auf die bislang übliche Ablesekarte bedeutet auch, dass sich dadurch das Papier und der Transport per Post erübrigt. „Wenn immer mehr der Netze BW-Kunden auf die Zählerkarte verzichten, kann also jede Menge CO2 und Energie eingespart werden. Und da uns die Umwelt am Herzen liegt, haben wir unsere Aktion als kleine Zusatzmotivation ins Leben gerufen“, so Konermann. Für jeden Zählerstand, der pro Kommune online erfasst wird, geht das Rückporto an eine dort tätige gemeinnützige Organisation. Zur Verwendung des Betrags kann die Kommune Vorschläge machen. Die Aktion wird in diesem Jahr fortgeführt.

Portokasse für einen guten Zweck
Von links: Brigitte Hilker (Vorsitzende Lebenshilfe Eppingen, OB Klaus Holaschke, Netze BW-Geschäftsführer Dr. Martin Konermann und Jens Reimold (2. Vorsitzender der Lebenshilfe) bei der Spendenübergabe