Modernisierung des Feuerwehrgerätehauses in Rohrbach

Nach den Gerätehäusern in Adelshofen und Kleingartach gibt es seit diesem Jahr auch im Rohrbacher Feuerwehrgerätehaus getrennte Umkleide- und Sanitärräume für männliche und weibliche Mitglieder. Dafür war ein Anbau erforderlich, der am 14. April eingeweiht wurde. Im Zuge der Bauarbeiten wurde die alte Ölheizung durch eine moderne Gasheizung ersetzt. Damit konnte das ehemalige Öllager zu einem Technikraum und der bisherige Heizraum zu einem Büro umgebaut werden.

Für diese bauliche Ertüchtigung des Feuerwehrgerätehauses im Eppinger Stadtteil Rohrbach hat der Technische Ausschuss Ausgaben in Höhe von 330.370,36 Euro festgestellt und genehmigt. Damit liegt die Schlussabrechnung um rund 72.000 Euro über dem Baubeschluss, der mit Projektkosten in Höhe von 258.000 Euro gefasst wurde. Die Mehrkosten sind im Laufe der Baumaßnahme aufgekommen. Alte Fundamente und eine veränderte Bodenstatik verursacht durch Wasser in der Baugrube führten zu Mehrkosten von über 9.500 Euro bei den Rohbauarbeiten. Neue Wandschlitze für Elektroinstallationen, Öffnungen für Fenster und Türen und Abbrucharbeiten führten zu höheren Ausgaben in Höhe von über 22.680 Euro bei den Gipserarbeiten, da letztlich weit mehr Wände zu verputzen waren, als ursprünglich kalkuliert. Als weitere Posten bei den Kostenveränderungen waren fast 30.000 Euro für nachträgliche Erneuerungen zu verbuchen und auch der Hauswasseranschluss war mit einem Plus von fast 12.300 Euro abzurechnen, nachdem die Wasserleitung von der Straße bis zum Hausschacht extrem verrostet war und deshalb erneuert wurde.

Die Baumaßnahme wurde über das Feuerwehrförderprogramm mit 13.700 Euro bezuschusst.