Heizzentrale im Eppinger Schulzentrum wird ausgebaut und modernisiert

Im vergangenen Jahr wurde die Modernisierung und der Ausbau der bestehenden Heizzentrale im Eppinger Schulzentrum durch das Ingenieurbüro Schuler aus Bietigheim-Bissingen untersucht und in einer Entwurfsplanung dargestellt. Mit dem Baubeschluss des Gemeinderats in 2019 wird nun in einem ersten Schritt die Anlage um zwei Blockheizkraftwerke mit einer Leistung von jeweils 50 kWel erweitert. Die Arbeiten können in einem ersten Bauabschnitt im Anschluss an die Heizperiode 2019/2020 beginnen und bis Ende September abgeschlossen sein. Die bauliche Abwicklung des zweiten Blockheizkraftwerks ist im Sommer 2021 vorgesehen.

Das Gewerk wurde öffentlich ausgeschrieben. Zum Submissionstermin am 4. Februar lagen der Stadtverwaltung fünf Angebote vor. Mit einer Angebotssumme von 245.120,08 Euro einschließlich legte die Firma Berges GfE mbh aus 48619 Heek das preisgünstigste und wirtschaftlichste Angebot vor. Sie wurde daher vom Technischen Ausschuss am 3. März mit der Lieferung und der betriebsfertigen Montage von zwei neuen Blockheizkraftwerken in der Heizzentrale im Eppinger Schulzentrum beauftragt. In der Entwurfsplanung war die Fachplanung von Anschaffungskosten in Höhe von 261.800 Euro einschließlich Mehrwertsteuer ausgegangen. Da die Heizzentrale als Sparte im städtischen Eigenbetrieb Energie- und Verkehrsbetriebe Eppingen (EVE) betrieben wird, kann die anfallende Mehrwertsteuer als Vorsteuer in Vorsteuerabzug gebracht werden. Dies gilt allerdings nur für rund 30 Prozent der Mehrwertsteuersumme, nachdem sich bei der EVE die steuerlichen Voraussetzungen für Behandlung von Aufwendungen und Investitionen geändert haben.

Weitere Informationen zu den Auftragsvergaben und zur Finanzierung sind in der Ratsinfo erhältlich.

Eppingen, 4. März 2020
Bürgermeisteramt Eppingen
Pressestelle