Bürgerhaus Schwanen geht in den Innenausbau

Baumaßnahme liegt im Kostenplan

Nachdem die Entkernungsarbeiten im zukünftigen Bürgerhaus Schwanen in der Eppinger Bahnhofstraße abgeschlossen sind, geht es nun an den Innenausbau. Dafür hat der Technische Ausschuss in seiner Sitzung am 3. März die Firma Gronover mit der Ausführung der Elektroarbeiten beauftragt. Mit einem Angebot von 392.426,34 Euro einschließlich Mehrwertsteuer konnte die Güglinger Firma den günstigsten Preis von insgesamt drei Anbietern vorlegen. Dabei liegt sie unter der Kostenberechnung der Fachplanung, die mit 412.948 Euro abschloss.

Als weiteres Gewerk werden die Fenster im Gebäude komplett ausgetauscht. Hierfür hat der Technische Ausschuss aus acht Angeboten ebenfalls am vergangenen Dienstag die Firma Knupfer aus Uttenweiler-Dentingen zum Angebotspreis von 122.843,70 Euro einschließlich Mehrwertsteuer beauftragt. Die bestehende Bleiverglasung im ehemaligen Gaststättenbereich soll einen bleibenden Platz erhalten. Denkbar ist beispielsweise eine Lösung wie im neuen Rathaus, wo die Fenster mit den Ortsteilwappen aus dem früheren Rathaus im Treppenhaus als hinterleuchtete Glaswand eingebaut sind.

Grundsätzlich befürwortet hat der Ausschuss die Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Gebäudes. Diese soll jedoch im Gremium gesondert vorgestellt werden, damit nicht nur ein finanzieller Vorteil erörtert, sondern auch ein ökologischer Gewinn in den Blickpunkt gerückt werden kann.

Bei einer Baustellenbesichtigung vor der Sitzung des Ausschusses erläuterte Baubürgermeister Peter Thalmann zusammen mit Architekt Thomas Frey, Leiter der städtischen Fachabteilung Hochbau, die Sanierungsmaßnahme. Gerade vor Ort konnten die Mehrkosten von rund 202.000 Euro dargestellt werden. So gestalteten sich die Abbrucharbeiten mit einem deutlich höheren Aufwand als ursprünglich geplant. Ferner empfahlen sich zusätzliche Baumaßnahmen für eine verbesserte statische und brandschutztechnische Ausführung. In Sanierungsmaßnahmen treten regelmäßig unvorhersehbare, technisch notwendige Änderungen auf, die in der Regel die Kosten ansteigen lassen. Dafür hat die Stadtverwaltung beim „Schwanen-Projekt“ einen Puffer von 400.000 Euro in die Kostenkalkulation aufgenommen. Ein weiterer Grund für die Kostensteigerung ist auch die momentane konjunkturelle Lage auf dem Bausektor, sodass oftmals erhöhte Preise aufgerufen werden. Insgesamt sind etwa 44 Prozent der Aufträge bei einer Kostenkalkulation von 2.689.000 Euro vergeben. Mit den beiden beauftragten Gewerken ergibt sich ein beauftragtes Volumen von ca. 1.188.000 Euro.

Weitere Informationen zu den Auftragsvergaben und zur Kostendarstellungen sind in der Ratsinfo verfügbar.

Eppingen, 4. März 2020
Bürgermeisteramt Eppingen
Pressestelle