Aus der öffentlichen Sitzung des Gemeinderats am 14. Mai 2024

Neugestaltung und Herstellung von Gräbern auf dem Eppinger Friedhof beschlossen
Ebenso einstimmig beschloss der Gemeinderat in seiner Sitzung die neue Friedhofskonzeption. Die Konzeption sieht zum einen die Herstellung von Kindergräbern, sogenannten Schmetterlings-gräbern und Urnenerdgräbern vor. Die Umsetzung ist noch in 2024 beziehungsweise in den folgenden Jahren vorgesehen und bringt Kosten in Höhe von rund 85.000 Euro mit sich. Weiterhin ist beabsichtigt ab dem Jahr 2025 abschnittsweise Urnenwände und Urnengräber herzustellen. Die Urnenwände wurden auf Vorschlag des Gemeinderats entlang der bestehenden Friedhofsmauer geplant, welche mit Bepflanzungen und Sitzgelegenheiten ergänzt werden sollen. Im neu zu gestaltende Feld für Urnenerdgräber, welches sich unterhalb der Aussegnungshalle befindet, sollen 193 Urnenerdgräber und 95 Baumgräber hergestellt werde. Weiterhin ist die Umsetzung eines ewigen Grabes mit Sitzplätzen geplant. Die Kosten hierfür belaufen sich für die folgenden Jahre insgesamt auf etwa 450.000 Euro. Die Stadt Eppingen reagiert mit der beschlossenen Friedhofskonzeption auf den Bedarf und die Notwendigkeit einen zukunftsorientierten, würdevollen Friedhof als Ruheort zu schaffen.
Fortführung des Integrationsmanagements im Verwaltungsraum beschlossen.
Der Gemeinderat fasste einstimmig den Beschluss das Integrationsmanagement im Verwaltungsraum fortzuführen. Bei der Stadt Eppingen und den Gemeinden Gemmingen und Ittlingen gibt es seit 2018 ein Integrationsmanagement in kommunaler Trägerschaft, welches durch den Pakt für Integration des Landes Baden-Württemberg ermöglicht wurde. Das Integrationsmanagement wurde in den Jahren 2019, 2020, 2021 und 2022 jeweils verlängert. Aktuell läuft das 6. Förderjahr für insgesamt 1,6 Personalstellen. Diese Förderung würde zum 31.05.2024 enden. Die Änderung der Verwaltungsvorschrift zum Integrationsmanagement, welche am 1. Januar 2023 in Kraft getreten ist, sieht unter anderem vor, dass die bestehenden Stellen bis zum Ende des Jahrs 2024 weiter gefördert werden. Anschließend, ab dem 1. Januar 2025 sind nicht mehr die Kommunen Empfänger des Zuschusses, sondern der Landkreis. Dieser gibt die Mittel entsprechend an die Kommunen, die in eigener Verantwortung ein Integrationsmanagement leisten, weiter, sodass eine Fortführung des Integrationsmanagements in Eppingen auch im Hinblick auf die Finanzierung gesichert ist.