Übergabe der neuen Physiotherm-Wellnesskabine im Hallenbad Eppingen

Im Rahmen des Candlelight-Schwimmens haben Oberbürgermeister Klaus Holaschke (rechts) und der Betriebsleiter der Eppinger Bäder Timo Kögel am 1. Dezember eine neue Infrarotkabine im Hallenbad Eppingen ihrer Bestimmung übergeben.

Im Rahmen des Candlelight-Schwimmens haben Oberbürgermeister Klaus Holaschke (rechts) und der Betriebsleiter der Eppinger Bäder Timo Kögel am 1. Dezember eine neue Infrarotkabine im Hallenbad Eppingen ihrer Bestimmung übergeben.

Im Rahmen des Candlelight-Schwimmens hat Oberbürgermeister Klaus Holaschke am 1. Dezember eine neue Attraktion im Hallenbad Eppingen ihrer Bestimmung übergeben. Seit 1. Dezember steht den Besuchern des Bades eine Physiotherm-Wellnesskabine zur Verfügung. Und das Beste daran: die Nutzung ist kostenlos. „Die Infrarotkabine ist ein weiterer Mosaikstein, der zur Wohlfühl-Atmosphäre im Hallenbad Eppingen beiträgt“, sagte Oberbürgermeister Holaschke. An 48 Stunden pro Woche hat das Eppinger Hallenbad geöffnet. Aufgewertet wird der öffentliche Badebetrieb durch Veranstaltungen wie das Candlelight-Schwimmen viermal jährlich, für das Besucher bis zu 50 Kilometer weit fahren. Beliebt sind auch die Events für Kinder wie die Niko- & Lausparty, der Arschbombenwettbewerb, eine Faschingsbadeparty oder Halloweenpartys. „Gerne werden auch Kindergeburtstage im Eppinger Hallenbad ausgerichtet“, berichtete der Betriebsleiter Timo Kögel. Auch die Kinderspiele am Samstagnachmittag mit Wasserspielzeugen finden einen großen Zulauf. Zusätzliche Angebote wie Wassergewöhnungskurse für Babys und Kleinkinder, Schwimmkurse für Anfänger oder Kraulkurse für Erwachsene stoßen auf großes Interesse. „In den Ferien haben wir bereits ab 11.00 Uhr für den öffentlichen Badebetrieb geöffnet“, wies Timo Kögel auf diese Besonderheit hin. Wie attraktiv das Eppinger Hallenbad ist, belegen die steigenden Besucherzahlen. Zu den 32.000 Badegästen im öffentlichen Badebetrieb kommen rund 40.000 Schüler aus Eppingen, Gemmingen, Sulzfeld, Zaisenhausen und Kürnbach sowie 2.000 DLRG-Schwimmer jährlich. „Auch technisch sind wir im Hallenbad auf einem zeitgemäßen Stand“, erinnerte Oberbürgermeister Holaschke an die umfangreichen Instandsetzungsarbeiten 2013/2014. Knapp eine Million Euro hat die Stadt dort in eine neue Wärmeverteilung, die Erneuerung der Elektroanlagen und Badewasseraufbereitung sowie des Rohrleitungsnetzes investiert. Die Lüftungsanlage arbeitet mit einer Wärmerückgewinnung und Entfeuchtung und kann zeitgemäß über das Internet bedient werden. „Unsere Anlage ist sowohl betriebssicher als auch energetisch auf dem neuesten Stand“ pflichtete Betriebsleiter Timo Kögel bei. Zusammen mit den Fachangestellten für Bäderbetriebe Marina Laukötter, Thorsten Salzgeber und Sebastian Sokolowski sowie einigen Rettungsschwimmern, die stundenweise zum Einsatz kommen, betreut das Bäderpersonal die Besucher. 

Info: Das Hallenbad Eppingen wurde nach Fertigstellung des Gymnasiums im Schulzentrum 1972 eingeweiht. Mit einem Kostenaufwand von 4,7 Millionen Mark erfolgte 1987/88 eine Generalsanierung mit einem Anbau eines Kinderbeckens. Im Stadtteil Mühlbach betreibt die Stadt ein Lehrschwimmbecken mit 13 Öffnungsstunden pro Woche. Das kinder- und familienfreundliche Bad ist bei den Stammgästen sehr beliebt. 2013 bis 2015 erfolgte eine umfassende Instandsetzung mit ansprechender Neugestaltung der Umkleideräume mit Umkleidekabinen, Erneuerung der Leuchten im Schwimmbereich sowie der Duschen und Lüftungsanlage. Ein neuer Warmwasserspeicher ermöglicht auch ausreichend warmes Wasser bei starker Benutzung der Duschen. 2016 waren insgesamt 27.500 Besucher im Lehrschwimmbecken Mühlbach durch Schulen, öffentlichen Badebetrieb, Volkshochschule, Rheumaliga und DLRG zu verzeichnen. 

Internetveröffentlichung: 05.12.2017

Dienstag, 5. Dezember 2017 15.19 Uhr