Staukanal im Erlenweg in Eppingen wird ertüchtigt

Einstimmig hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am 12. Dezember den Baubeschluss für die Ertüchtigung der Regenwasserbehandlungsanlage SK 22 im Erlenweg in Eppingen gefasst. Damit kann im nächsten Jahr der Staukanal entlang der Hilsbach von der Hilsbachbrücke in der Rappenauer Straße bis zu den Spitzgärten umgebaut werden. Die Kostenberechnung beläuft sich auf 467.200 Euro. Geplant ist, die bestehende Rohrdrossel durch ein einstellbares Drosselorgan mit konstantem Drosselabfluss zu ersetzen. Außerdem wird für die Entlastungsfälle eine Messeinrichtung eingebaut. Für die neue Drossel, die mit einer Verstopfungserkennung und Störmeldung ausgerüstet ist, muss im Fußweg zwischen den Spitzgärten und der Hilsbach ein neuer Schacht gebaut werden. Im Hinblick auf die Gartenschau 2021 wird das vorhandene Entlastungsbauwerk durch eine leistungsfähigere Grob- und Schwimmstoffrückhaltung in Form eines Feinsiebrechens erneuert. Dieser ist leistungsfähiger als eine ursprünglich geplante Kulissentauchwand. Allerdings entstehen für den Feinsiebrechen Mehrkosten von rund 45.0000 Euro, die im Baubeschluss enthalten sind. Grundsätzlich wäre die Baumaßnahme nach der Förderrichtlinie Wasserwirtschaft förderfähig. Voraussetzung hierfür ist, dass der Klärschlamm aus der eigenen Kommune verbrannt wird, was in Eppingen der Fall ist. Allerdings muss auch die Abwassergebühr über 5,90 Euro je Kubikmeter liegen. Weil in Eppingen die nach den Förderrichtlinien kalkulierte Abwassergebühr nur bei 5,57 Euro je Kubikmeter liegt, kommt die Stadt nicht in den Genuss einer Landesförderung. Details zur geplanten Ertüchtigung der Regenwasserbehandlungsanlage finden Sie im Ratsinformationssystem unter www.eppingen.de.

Internetveröffentlichung: 14.12.2017

Donnerstag, 14. Dezember 2017 15.58 Uhr