Gartenschau 2021 kann in die Bürgerbeteiligung gehen

Die Grundlagen dafür hat der Gemeinderat in der Sitzung am 13. Januar 2015 festgelegt. Bei den Planungen wird es darum gehen, den Umfang des Gartenschaugeländes abzustecken und klare stadtentwicklungspolitische Impulse für die Kernstadt sowie das Profil der Gesamtstadt zu definieren. Vor diesem Hintergrund sollen die Einwohner fortlaufend aktiv in den Entwicklungsprozess einbezogen werden. Dafür wird in einer Informationsveranstaltung der Rahmenplan den Einwohnern vorgestellt, sodass sie in einer weiteren Stufe in moderierten Veranstaltungen ihre Anregungen darstellen können. Im Anschluss erfolgt die Rückkoppelung an den Gemeinderat, der dann den Rahmenplan beschließt.

Ein wesentliches Ziel der Rahmenplanung ist die Vernetzung der Altstadt mit den Gewässerläufen von Elsenz und Hilsbach. Als Bindeglied ist ein Rundweg um die historische Altstadt nach dem Verlauf des historischen Mühlkanals vorgesehen. In der aktuellen Planung wird der Kernbereich der projektierten Gartenschau als erste Priorität gesehen. Dieser Kernbereich umfasst derzeit den Bachweg und geht über den Kleinbrückentorplatz zum Bürgerpark Bahnhofswiesen. Von dort setzt er sich zur Einmündung des Hilsbachs in die Elsenz fort, um dann über den Karlsplatz und den Hilsbachpfad bis zum Festplatz-Areal mit Reithalle und Spielfläche weitergeführt zu werden.

Die Priorität 2 befasst sich mit Flächen, die eine flankierende Funktion und eine Bedeutung für die Gartenschau haben. Im akuellen Plan fallen hierunter der Spielplatz in der Talstraße, ein Abschnitt im Bereich Hilsbach/Elsenz sowie das Bahnhofsareal. Hinzu kommen zeitlich begrenzete Flächen, die in 2021 gartenschaubezogen verwendet und darüber hinaus im Sinne der Stadtentwicklungsplanung weiterentwickelt werden können.

Lageplan Prioritäten

Eppingen, 14. Januar 2015

Bürgermeisteramt Eppingen

Pressestelle

Mittwoch, 14. Januar 2015 14.33 Uhr