Gartenschau 2021: Gemeinderat beschließt Entwurfsplanung

Einstimmig hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am 13. März die Entwurfsplanung für die Gartenschau Eppingen im Jahr 2021 beschlossen.

Wesentliche Bestandteile sind die Daueranlagen wie die Altstadtpromenade, ein dezentrales Wegesystem zur Erschließung der Aufenthaltsbereiche und Zugangsmöglichkeiten zu Elsenz, Hilsbach und Stadtweiher sowie die Treppenanlage beim Stadtweiher aus Richtung Bahnhof. Die Leiergasse wird über einen neu zu gestaltenden Kräutergarten mit dem Areal Bachwegle verbunden. Ein Podest entlang der neu restaurierten Stadtmauer bietet nicht nur einen Verweilraum, sondern die Möglichkeit, sich einen Überblick über das Areal zu verschaffen.

Neu gestaltet wird der Mühlkanal als urbanes Freiraumelement im Bereich der Altstadtpromenade vom Kleinbrückentorplatz bis zum Altstadtring. Auch die Freiräume des Schwanenareals werden neu gestaltet. Ziel ist eine flexible Nutzungs- und Gestaltungsmöglichkeit mit Zugang zur renaturierten Elsenz. Der Postweg wird als verkehrsberuhigte Zone ausgebildet. Im Bereich der Böschungen stehen Sitz- und Aussichtspodeste und ein Zugang zur Elsenz.

Wesentlicher Teilbereich des Bürgerparks sind der Steinplatz als Spiel- und Aufenthaltsfläche, der Fachwerkpfad, ein Stadtweiher und ein großzügiges Holzpodest. Am Zusammenfluss der Elsenz und des Hilsbach entsteht ein erlebbarer Bereich mit ausgebauten Wegen und Plätzen. Elsenz und Hilsbach können über eine Furt aus Trittsteinen überquert werden. Vier zusätzliche Brücken dienen dem Fuß- und Radwegeverkehr.

Die aktuelle Kostenberechnung nach der Entwurfsplanung beläuft sich auf netto 14,5 Millionen Euro. Damit bleiben die Ausgaben innerhalb es Kostenrahmens vom Mai 2017 für die Herstellung Planung der Gartenschau. Als Reserve für die Honorare für Fachplaner wurden bereits im Wirtschaftsplan 550.000 Euro aufgenommen, um hier fundiert und möglichst frühzeitig handeln zu können.

Darin enthalten sind die reinen Herstellungskosten der Außenanlagen und die Baunebenkosten ohne Mehrwertsteuer. Eine Million Euro sind als Reserve eingeplant. Zusätzliche Kosten können anfallen beispielsweise für die Entsorgung von Kampfmitteln oder von belasteten Böden. Die Stadt geht von einer Förderung mit 6,5 Millionen Euro aus, sodass sich die Investition der Stadt auf 7,9 Millionen Euro beläuft. Die Gesamtfinanzierung ist im Wirtschaftsplan des Eigenbetriebs Gartenschau Eppingen und im Haushaltsplan der Stadt Eppingen bis 2021 abgebildet. Auf der Grundlage der Entwurfsplanung wird nun die Werkplanung erarbeitet. Vorbereitet wird aktuell die Antragstellung für den Stadtweiher und den Wasserspielplatz.

Die Details der Entwurfsplanung finden Sie in der Ratsinformation.

Internetveröffentlichung: 16.03.2018

Freitag, 16. März 2018 08.53 Uhr