Bebauungsplanverfahren für einen Freiflächen-Solarpark in Rohrbach eingeleitet

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 12. Dezember förmlich die Einleitung des Bebauungsplanverfahrens „Sondergebiet Solarpark Eppinger Feld“ beschlossen. Dadurch soll in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Eppingen eine Freiland-Photovoltaikanlage im Bereich der ehemaligen Deponie, etwa 400 Meter östlich von Rohrbach unmittelbar am dort vorbeiführenden Ortsverbindungsweg, errichtet werden. „Dies stellt einen aktiven Beitrag der Stadt zur Weiterentwicklung der erneuerbaren Energiequellen dar“, betont Oberbürgermeister Klaus Holaschke, der gleichzeitig Aufsichtsratsvorsitzender der Eppinger Stadtwerke ist. Das Plangebiet entspricht dem Gelände der ehemaligen Deponie „Eppinger Feld“, die von 1970 bis 1974 betrieben wurde. Die Fläche wird im Kataster der Stadt als Altablagerung geführt und umfasst eine 3,5 bis fünf Meter hohe Geländeauffüllung aus überwiegend Bauschutt, Erdaushub, Hausmüll und hausmüllähnlichen Stoffen. Die Fläche befindet sich im Eigentum der Stadt und wird durch einen Baum- und Strauchbestand umgrenzt. Sie hat eine Größe von ca. 1,9 Hektar. Mit der Einleitung des Verfahrens erfolgt jetzt die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit und der Behörden sowie der Nachbargemeinden. Parallel werden ein Umweltbericht und die erforderlichen Gutachten erarbeitet, in denen zu erwartende Auswirkungen dargestellt und bewertet werden.

Internetveröffentlichung: 14.12.2017

Donnerstag, 14. Dezember 2017 15.56 Uhr