Baubeginn im Wohngebiet "Dorfwiesen/Herrenäcker II" in Rohrbach

Mit einem symbolischen ersten Spatenstich haben die Erschließungsarbeiten für das Wohnbaugebiet „Dorfwiesen/Herrenäcker II“ in Rohrbach begonnen. Oberbürgermeister Klaus Holaschke, Bürgermeister Peter Thalmann, Ortsvorsteher Georg Heitlinger und Vertreter des Gemeinderates und Ortschaftsrates haben gemeinsam mit den Planern und der Baufirma den Start für die Erschließung des attraktiven Baugebiets freigegeben. „Die Stadt hat das neue Baugebiet ausgewiesen, um den erforderlichen Wohnraumbedarf sowohl für die einheimische Bevölkerung als auch für Ansiedlungswillige von außerhalb zu decken. Denn im Stadtteil Rohrbach haben wir keinen einzigen städtischen Bauplatz mehr“, sagte das Stadtoberhaupt. Auf 2,7 Hektar entstehen 40 Wohnbaugrundstücke, davon sind 30 in städtischer Hand. Die Grundstücksgrößen liegen zwischen 400 und 850 Quadratmeter. Die Telekom setzt im Neubaugebiet die neueste Technik ein: Glasfaser wird bis in die Wohnungen verlegt. Der Verkaufspreis beträgt 180 bis 200 Euro pro Quadratmeter. Einheimische erhalten ebenso einen Abschlag wie Familien mit Kindern. Bei einem planmäßigen Verlauf der Bauarbeiten können die Bauherren im Juli 2018 mit den privaten Hochbaumaßnahmen beginnen. Die Vermarktung der Bauplätze erfolgt beim städtischen Liegenschaftsamt, Diana Kunz, Tel. 07262/920-1142.

Rund zwei Millionen Euro kostet die Erschließung. Die Wasserleitungs-, Kanal- und Straßenbauarbeiten führt die Firma Reimold aus Gemmingen durch. Die verkehrliche Erschließung erfolgt über die Anbindung der Straße „Schlosswiesen“ und an den bestehenden Kreisverkehr bzw. die Straße „Dorfwiesen“. Die beiden Straßen im Neubaugebiet bekommen die Namen „Johann-Kuhmann-Straße“ nach dem gleichnamigen französischen Reichsbaron und „Anton-Fränznick-Straße“ nach Pfarrer Fränznick, der im Konzentrationslager Dachau ums Leben kam. Als ökologische Ausgleichsmaßnahme soll noch die Öffnung der verdolten Rohrbach folgen. „Wir hoffen auf eine baldige Freigabe der Fördermittel“, ist Ortsvorsteher Georg Heitlinger optimistisch. Das Baugebiet sei auch wichtig für den Erhalt der öffentlichen Einrichtungen im Stadtteil, wie Kindergarten und Grundschule. Die Nachfrage ist groß: bereits die Hälfte der städtischen Bauplätze sind vorreserviert. 

Freitag, 22. September 2017 08.37 Uhr