Preisträger des Realisierungswettbewerbs

Preis 1 Planorama, Berlin

Preis 2 Heinisch Landschaftsarchitekten, Weimar

Preis 3 Franz Reschke, Berlin

Preis 4 A24 Landschaft GmbH, Berlin

Internetveröffentlichung: 14.07.2016; aktualisiert am 08.08.2016

Gartenschau Eppingen 2021

In fünf Jahren richtet Eppingen die Gartenschau aus. Bei einem Rundgang durch das Gartenschaugelände informierte sich am Dienstag, 30. August, Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch über das Projekt.

Als gemeinsame Träger der Gartenschau Eppingen 2021 haben die Stadt und das Land Baden-Württemberg miteinander ein Wettbewerbsverfahren ausgelobt. Aus 15 eingereichten Wettbewerbsbeiträgen entschied das Planungsbüro PLANORAMA aus Berlin den Wettbewerb für sich. Am 20. September vergibt der Gemeinderat nach einem Vergabeverfahren den Planungsauftrag.

„Momentan diskutieren wir viele Ideen“, verdeutlicht Bürgermeister Peter Thalmann den Planungsstand. Für verlässliche Aussagen ist es noch zu früh, weil noch viele Abstimmungsergebnisse ausstehen. Auch sind die Planer auf die Kooperationsbereitschaft der Eigentümer angewiesen, denn viele Grundstücke hat die Stadt erworben, andere bleiben in Privathand. „Eine wesentliche Vorgabe war die Ausbildung eines Rundwegs um die Altstadt als wichtiger Beitrag für die Erfassung des ‚Grünen Bogens‘. Darüber hinaus kommt der Renaturierung der Elsenz auch im Sinne einer gesteigerten Erlebbarkeit eine besondere Bedeutung zu“, sagte Thalmann. Er ist gleichzeitig der Geschäftsführer des städtischen Gartenschau-Betriebs, der zunächst mit einem Stammkapital von 500 000 Euro ausgestattet ist.

Wert gelegt wird auf nachhaltige und wirtschaftliche Lösungen. Aber auch die Lage und Bedeutung von Eppingen, die Stadtgeschichte, Wirtschaft und Tourismus, die bisherige Entwicklung der Stadt und ihrer Freiräume, die örtlichen Fließgewässer Elsenz und Hilsbach sowie die Verkehrs- und Erschließungssituationen waren Aspekte, die in den Konzepten zu manifestieren waren, um so den Charakter und die Identität der Stadt zu erhalten und im regionalen Umfeld hervorzuheben. Die vorgegebenen Bereiche für den Realisierungswettbewerb waren die Teilbereiche Bachwegle, Schwanenareal, Bürgerpark Bahnhofswiesen und Zusammenfluss von Hilsbach und Elsenz. Der Ideenteil des Wettbewerbs befasste sich mit dem Verlauf des Hilsbach vom Parkweg über den Altstadtring, den Karlsplatz, die Spitzgärten bis zum Festplatz. Investitionen sind für die Daueranlagen vorgesehen, die Eppingen nachhaltig nach vorne bringen sollen. Elsenz und Hilsbach stehen dabei im Fokus. Herzstück der Gartenschau soll der Bürgerpark werden, wo sich Wasser in Form einer kleinen Seeanlage findet.

"Die Wasserfläche ist zentraler Teil des Entwurfs", unterstrich Bürgermeister Peter Thalmann. Mit der Sanierung der Innenstadt wurde bereits eine gute Grundlage für die Gartenschau geschaffen. Ziel ist es, die Besucher mit Erlebnisstationen wie die historische Scheune in der Leiergasse in die Stadt zu bringen. Fünf Jahre haben die Verantwortlichen noch Zeit, um sich mit Bürgern und Auftragnehmern abzustimmen.

Foto: Oberbürgermeister Klaus Holaschke und Bürgermeister Peter Thalmann führten Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch und Marc Kalmbach vom Ministerium für Ländlichen Raum Baden-Württemberg durch das Gartenschaugelände.
Internetveröffentlichung: 08.09.2016

Landschaftsplanerischer Realisierungswettbewerb ist entschieden

Vorstellung der prämierten Wettbewerbsbeiträge am 6. Juli, ab 19 Uhr, in der Stadthalle

Am vergangenen Freitag, dem 1. Juli, hat das Preisgericht zum Realisierungswettbewerb zur Gartenschau Eppingen 2021 die Preisträger gekürt. Aus 15 eingereichten Wettbewerbsbeiträgen konnte das Planungsbüro PLANORAMA den Wettbewerb mit dem mit 25.000 Euro dotierten ersten Preis für sich entscheiden, gefolgt von HEINISCH Landschaftsarchitekten mit dem zweiten Preis, für den 20.000 Euro ausgeschrieben sind. Der dritte Preis mit 15.000 Euro geht an Franz Reschke Landschaftsarchitektur und für den vierten Preis erhält das Büro A24 LANDSCHAFT GmbH 10.000 Euro. Der Wettbewerb wurde mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 80.000 Euro ausgelobt, sodass 10.000 Euro für Anerkennungen zur Verfügung stehen.

„Die Gartenschau Eppingen 2021 ist ein gesamtstädtisches Freiraumkonzept. Zugleich werden die Stadtteile mit den dabei gewonnenen Infrastrukturen besser vernetzt und in noch stärkerem Maße zu einer kommunalen Einheit zusammenwachsen. Unser Bewerbungsmotto ‚Eppingen spannt den grünen Bogen um die historische Altstadt‘ ist mit den prämierten Planungskonzepten aus dem Realisierungswettbewerb in greifbare Nähe gerückt. Durch nachhaltige und zukunftsweisende Veränderungen werden wir durchgängige und vernetzte Freiräume von hoher Freizeit- und Aufenthaltsqualität für unsere Einwohner und Besucher schaffen“, freute sich Oberbürgermeister Klaus Holaschke über die hohe Qualität der eingereichten Wettbewerbsbeiträge.

„Mit dem heutigen Tag hat die Stadt Eppingen einen weiteren Meilenstein für die Gartenschau Eppingen 2021 gesetzt. Der landschaftsarchitektonische Realisierungswettbewerb mit Ideenteil ist ein wichtiger Garant für die Aufwertung der Grün- und Freiräume. Ich beglückwünsche die Stadt zu den ausgewählten Preisträgern. Urbanes Grün ist ein Schlüsselelement für Lebens- und Wohnqualität in einer Stadt. Mit der Gartenschau leistet Eppingen einen zukunftsweisenden Beitrag für die Entwicklung der Stadt“, sagte Marc Calmbach vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz.

„Eine wesentliche Vorgabe war die Ausbildung eines Rundwegs um die Altstadt als wichtiger Beitrag für die Erfassung des ‚Grünen Bogens‘. Darüber hinaus kommt der Renaturierung der Elsenz auch im Sinne einer gesteigerten Erlebkarkeit eine besondere Bedeutung zu“, sagte der Geschäftsführer des städtischen Gartenschau-Betriebs Bürgermeister Peter Thalmann zum Wettbewerbsverfahren.

Vorstellung der Sieger-Beiträge
Am Mittwoch, dem 6. Juli, werden die Siegerbeiträge im Rahmen einer Bürgerinformation mit fachlich begleiteter Führung vorgestellt und erläutert. Die Veranstaltung findet ab 19 Uhr in der Stadthalle Eppingen statt. Im Anschluss an die Bürgerinformation können die Wettbewerbsbeiträge bis Sonntag, dem 10. Juli, in der Stadthalle am Berliner Ring besichtigt werden. Geöffnet ist die Ausstellung am Donnerstag und Freitag, jeweils von 15 bis 18 Uhr, am Samstag von 11.30 bis 15 Uhr und am Sonntag von 13 bis 17 Uhr.

Die Entscheidungsgrundlagen
Landschaftsgestaltung, Funktionalität sowie soziale und ökologische Belange waren wichtige Entscheidungsgrundlagen für die Preisrichter zur Ermittlung der Preisträger aus dem freiraumplanerischen Realisierungswettbewerb mit Ideenteil. Zudem legten die Auslober Wert auf nachhaltige und wirtschaftliche Lösungen. Aber auch die Lage und Bedeutung von Eppingen, die Stadtgeschichte, die Bedeutung von Wirtschaft und Tourismus, die bisherige Entwicklung der Stadt und ihrer Freiräume, die örtlichen Fließgewässer „Elsenz“ und „Hilsbach“ sowie die Verkehrs- und Erschließungssituationen waren Aspekte, die in den Konzepten zu manifestieren waren, um so den Charakter und die Identität der Stadt zu erhalten und im regionalen Umfeld hervorzuheben.

Der Wettbewerb
Als gemeinsame Träger der Gartenschau Eppingen 2021 haben die Stadt Eppingen und das Land Baden-Württemberg das Wettbewerbsverfahren miteinander ausgelobt. Inhaltlich gliederte sich der Auslobungstext in zwei Teile. Zum einen wurden die allgemeinen und formalen Voraussetzungen und Bedingungen des Wettbewerbsverfahrens dargestellt. Im zweiten Teil waren die zentralen inhaltlichen Aussagen des Rahmenplans sowie die Anregungen des Gemeinderats und der Bürgerschaft als planerische Zielsetzungen zusammengefasst. Insbesondere suchte die Stadt nach Konzepten, wie private Flächen, aber auch innerstädtische Plätze und Räume im Durchführungsjahr in die Gartenschau integriert werden können. Die vorgegebenen Bereiche für den Realisierungswettbewerb waren die Teilbereiche „Bachwegle“, „Schwanenareal“, „Bürgerpark Bahnhofswiesen“ und „Zusammenfluss von Hilsbach und Elsenz“. Der Ideenteil des Wettbewerbs befasste sich mit dem Verlauf des Hilsbach vom Parkweg über den Altstadtring, den Karlsplatz, die Spitzgärten bis zum Festplatz. Bewerbungsschluss war der 6. Juni.

Das Preisgericht
Das Preisgericht war mit 28 Personen gebildet und wurde vor der endgültigen Abfassung der Auslobung gehört. Es tagte in nicht-öffentlicher Sitzung. Dem Preisgericht gehörten die Sachpreisrichter und Sachpreisrichterinnen als Vertreter der Auslober Oberbürgermeister Klaus Holaschke, Marc Calmbach (Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz), die Stadträte Klaus Scherer, Michael Mairhofer und Jörg Haueisen sowie Stadträtin Brigitte Hilker an. Fachpreisrichter waren Bürgermeister Peter Thalmann, die Landschaftsarchitekten und –architektin Axel Lohrer (München), Michael Glück (Stuttgart), Professor Hubert Möhrle (Stuttgart), Anette Dupper (Bad Friedrichshall), Stephan Lenzen (Bonn) und Architekt und Stadtplaner Karl Haag (Stuttgart). Als sachverständige Berater ohne Stimmrecht wirkten der Geschäftsführer der Fördergesellschaft für die baden-württembergischen Landesgartenschauen mbH, Martin Richter, Dipl.-Ing. Peter Dresen vom Regierungspräsidium Stuttgart, der Vorsitzende des Eppinger Obst- und Gartenbauvereins, Erhard Hahn, und Dipl.-Ing. Simon Schuster vom Sinsheimer Ingenieurbüro Willaredt an der Preisvergabe mit. Verantwortlich für die Wettbewerbsbetreuung und –vorprüfung war das Landschaftsarchitekturbüro Stötzer (Freiburg) in Zusammenarbeit mit der Stadt Eppingen.

Eppingen, 4. Juli 2016
Bürgermeisteramt Eppingen
Pressestelle

Internetveröffentlichung: 04.07.2016

Städtischer Eigenbetrieb „Gartenschau Eppingen 2021“ gegründet

Gartenschau-Ausschuss als beschließendes Gemeinderatsorgan eingerichtet

Mit der Betriebsgründung hat der Gemeinderat am vergangenen Dienstag rechtlich und organisatorisch einen wichtigen Schritt zur Durchführung der Gartenschau getan. Zugleich hat er die Betriebssatzung für den Eigenbetrieb beschlossen. Darin ist das Stammkapital des Eigenbetriebs auf 500.000 Euro festgeschrieben. Darüber hinaus bringt die Stadt Eppingen die Gartenschaugrundstücke als Eigenkapital den Betrieb ein.

Die Betriebssatzung sieht ferner als beschlussfassendes Gemeinderatsorgan einen Betriebsausschuss vor, der in einem abgegrenzten Rahmen für die Angelegenheiten des Eigenbetriebs bestimmt. Vorsitzender des Betriebsausschusses ist der Oberbürgermeister. Der Ausschuss besteht ferner aus zehn Gemeinderatsmitglieder. Ständig beratendes Mitglied ist der Leiter beziehungsweise die Leiterin des Referats Garten-, Obst- und Weinbau beim Ministerium für den ländlichen Raum als Vertreter beziehungsweise Vertreterin des Landes und damit Träger der Gartenschau zusammen mit der Stadt Eppingen. Als Mitglieder wurden von der CDU-Gemeinderatsfraktion Klaus Scherer, Carmen Probst, Reinhard Keller und Ute Knopp gewählt. Für die SPD-Fraktion gehen die Stadträte Hartmut Kächele, Michael Mairhofer und Reinhard Ihle in den Ausschuss. Für die FBW-Fraktion wurden die Stadträte Jörg Haueisen und Bernd Rothmeier und für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen wurde Stadträtin Brigitte Hilker gewählt. Die erforderliche Änderung der Hauptsatzung der Stadt zur Gründung des Gartenschau-Ausschusses wurde ebenfalls am vergangenen Dienstag beschlossen.

Da der Betriebszweck des Eigenbetriebs „Gartenschau Eppingen 2021“ sich ausdrücklich mit der Planung, der Durchführung und der Abwicklung der Gartenschau 2021 definiert, wird der Eigenbetrieb bis voraussichtlich 2022 geführt. Durch die Gründung in 2016 kann der Vorteil des Vorsteuerabzugs ausgeschöpft werden. Betriebsleiter ist der Technische Beigeordnete.

Durch die wirtschaftliche Betätigung der Stadt bei der Veranstaltung der Gartenschau kommt es zu einem steuerpflichtigen Betrieb gewerblicher Art. Untersucht wurden deshalb auch die Rechtsformen Regiebetrieb und Eigengesellschaft, zum Beispiel Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH). Unter Abwägung aller Argumente wurde der Eigenbetrieb als die geeignetste Rechtsform für die Gartenschau 2021 gesehen. Bei der Gesellschaft mit beschränkter Haftungen wurden erschwerte Voraussetzungen für die Finanzierung und das eingeschränkte Mitspracherecht des Gemeinderats gegenüber eines städtischen Eigenbetriebs als kritisch gesehen. Beim Regiebetrieb war es die eingeschränkte Transparenz aufgrund der vollständigen Einbindung in den städtischen Haushalt, sodass damit die steuerlichen Vorteile eines Betriebs gewerblicher Art nicht mehr auszuschöpfen wären. Das Finanzamt Heilbronn und das Regierungspräsidium Stuttgart sehen die Betriebsgründung positiv. Das Finanzamt hat die Anerkennung der Gemeinnützigkeit des Eigenbetriebs bereits signalisiert.

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Eppingen, 9. Juni 2016
Bürgermeisteramt Eppingen
Pressestelle

Internetveröffentlichung: 09.06.2016

Bebauungsplan- und Wettbewerbsverfahren eingeleitet


Am 11. November hat der Gemeinderat die verbindliche Zusage zur Durchführung der Gartenschau 2021 gegenüber dem Land Baden-Württemberg erklärt. In der gleichen Sitzung wurden auch die Modalitäten und Flächenumgriffe für das Wettbewerbsverfahren auf der Grundlage des Rahmenplans beschlossen. In seiner Sitzung am 12. Januar hat der Gemeinderat weitere Verfahrensschritte eingeleitet. Dazu gehört das Bebauungsplanverfahren „Gartenschau – Teilbereich Bachwegle“.

Die Stadt Eppingen und das Land Baden-Württemberg sind gemeinsam Ausrichter der Gartenschau. Die Gartenschau selbst wird in Form eines beschränkten Realisierungswettbewerbs mit Ideenteil ausgelobt. Hierzu hat die Verwaltung unter Mitwirkung der Architektenkammer und des Ministeriums für den ländlichen Raum und Verbraucherschutz einen Auslobungstext erstellt. Anregungen aus der Mitte des Gemeinderates und der Bürgerschaft sind eingearbeitet. Das Wettbewerbsgremium setzt sich aus Sach- und Fachpreisrichtern sowie sachverständigen Beratern zusammen. Ein Gremium trifft eine Vorauswahl aus den Bewerbungen, die bis 27. Januar eingehen. Ins Rennen gehen sollen vier „junge Büros“, von denen man sich unkonventionelle Ideen verspricht, sowie weitere 21 erfahrenere Büros. Insgesamt ist ein Preisgeld von 80 000 Euro ausgelobt. Der erste Preis ist mit 25 000 Euro dotiert. Das Kerngebiet der Gartenschau wird 2021 eingezäunt sein. Der Zugang kostet Eintritt. Zehn Millionen Euro an Investitionen sind für die Daueranlagen vorgesehen. Leitbild ist der grüne Bogen um die historische Altstadt entlang Elsenz und Hilsbach, wobei das besondere Augenmerk auf vier Arealen liegt: dem Bachwegle, dem Gelände um den Schwanen an der Bahnhofstraße, den Bahnhofswiesen und dem Zusammenfluss von Elsenz und Hilsbach östlich der Altstadt.
Abgabetermin für die Entwürfe der ausgewählten Teilnehmer ist der 30. Juni. Der Zeitplan sieht die Vergabe auf der Grundlage des Wettbewerbs in der letzten Sitzung vor der Sommerpause des Gemeinderats im Juli vor.

Internetveröffentlichung: 14.01.2016

Änderung am 18.02.2016

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